Noch nie zuvor war ein Pferd mit einer solchen Form im Preis der Diana angetreten. Und die Epsom Oaks-Siegerin Dancing Rain war in dem von Henkel gesponserten Deutschen Stuten-Derby dann auch eine Nummer zu groß für die deutschen Top-Stuten. Fast Start-Ziel gewann die 26:10-Favoritin aus dem Stall von William Haggas unter Kieren Fallon (Video ansehen).
Bereits früh in der Zielgeraden war die Danehill Dancer-Tochter in Sicherheit, daran änderte auch der starke Schlussakkord der von Andreas Löwe trainierten Djumama (A.Helfenbein) nichts.
Bereits früh vor der Linie konnte Kieren Fallon (Foto) seine Bemühungen auf der Favoritin einstellen, denn er merkte, dass sie längst in Sicherheit war.
Der sechsfache britische Meisterjockey hatte es geschafft, die Favoritin aus Startbox 12 gleich an die Spitze zu führen. Als es das erste Mal am Ziel vorbeiging, sah man die grün-roten Farben der Familie Taylor bereits an der Spitze.
Night of Dubai, Achinora, Aigrette Garzette und Karsabruni belegten zunächst die weiteren Plätze, während man Djumama und Navarra Queen unterwegs im Mittelfeld sah.
Im Einlauf stiefelte Dancing Rain an der Spitze ihr Pensum weiter herunter, während sich die Gegnerinnen schwer taten. Djumama drehte außen zwar noch gut auf, doch reichte das nur zu Platz zwei.
Für den dritten Rang gab es ein Duell zwischen den beiden Ammerländer Stuten, von denen dann Aigrette Garzette knapp das bessere Ende gegenüber Navarra Queen hatte. Fünfte wurde die Etzeanerin Night of Dubai.
‚Unser Plan ist voll aufgegangen, ich habe sie schnell nach vorne bekommen, dann lief alles so, wie wir uns das vorgestellt haben. Am Ende waren die deutschen Stuten dann nicht gut genug, um sie zu gefährden‘, erklärte Kieren Fallon nach dem 3 Längen-Sieg der englischen Stute in dem 400.000er über 2200 Meter.
‚Schade, sie ist ein gutes Rennen gelaufen, wäre die Siegerin nicht nachgenannt worden, hätte es mit dem klassischen Sieg geklappt‘, so Andreas Löwe, dessen Djumama zweieinhalb Längen vor Aigrette Garzette blieb.
‚Aigrette Garzette hat heute das gezeigt, was wir uns schon immer von ihr erwartet haben. Bei Navarra Queen war die Distanz dann doch einen Tick zu weit‘, erklärte Peter Schiergen, dessen Sohn Dennis mit Alkhana einen beachtlichen siebten Platz belegte.
Ohne Chance waren am Ende Karsabruni (Elfte) und Selkis, die als Letzte über die Linie kam. Die Schlenderhanerin kam aber mit nasenbluten aus dem Rennen. Auf dem Privatsender Sport 1 kann man um 20.55 Uhr das Rennen noch einmal im Fernsehen sehen.










