Es war eine doch Enttäuschung der größeren Art, als Englands Epsom Oaks-Siegerin Dancing Rain im irischen Pendant auf dem Curragh nur als Fünfte über die Linie kam. Unter ihrem Siegreiter von Epsom, Johnny Murtagh war Dancing Rain als 60:10-Chance am Pfosten zwar nicht allzuweit zurück, war aber ohne echte Siegchance.
Dancing Rains Trainer William Haggas, Schwiegersohn von Englands Turflegende Lester Piggott, sprach unmittelbar nach dem fünften Rang davon, dass man in Irland nicht das wahre Gesicht seiner Stute gesehen habe.
‚Ich weiß nicht genau, woran es lag, aber Dancing Rain wird bessere Tage erleben‘, so Haggas auf dem irischen Curragh. In den Epsom Oaks war die Stute von Marvin und Lee Taylor Start-Ziel erfolgreich gewesen.
Gut möglich, dass dieser ‚bessere Tag‘ am kommenden Sonntag im Düsseldorfer Henkel-Preis der Diana unter Kieren Fallon kommen wird. Für 40.000 Euro wurde die Danehill Dancer-Tochter für die Gruppe-I-Prüfung nachgenannt, damit ist sie das Pferd mit dem höchsten Rating im Feld.
‚Wir haben nach offizieller Einschätzung drei Kilo gegen die beste deutsche Stute, Djumama, in der Hand‘. meinte William Haggas, der in Deutchland mit Dupont und Brunel bereits zweimal den Sieger im klassischen Mehl-Mülhens-Rennen sattelte.
In England ist Dancing Rain natürlich die große Favcoritin für den Düsseldorfer Klassiker. Die durchschnittliche Feskurs-Offerte liegt auf der Insel bei 23:10 auf Sieg. Djumama wird mit durchscnittlich 55:10 angeboten. Gefolgt von Navarra Queen mit 60:10 und Selkis 80:10.











