Der Große Dallmayr-Preis, das mit 155.000 Euro dotierte Gruppe I-Rennen über 2000 Meter in München-Riem wurde am Sonntag vom 109:10-Außenseiter Durban Thunder aus dem Warendorfer Stall von Trainer Torsten Mundry gewonnen. Nach einem Klasseritt von Terry Hellier verwies der Fünfjährige die Favoriten auf die Plätze zwei und drei.
Start-Ziel gewann der Samum-Sohn des Stalles Tinsdal nach einem erneuten Klasseritt von Hellier, der dem Hengst alles bestens einteilte und ihn zum größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn führte (Video ansehen).
Alles hatte in dem Mittelstreckenrennen mit dem irischen Gast Famous Name (Pat Smullen) aus dem Stall von Dermot Weld gerechnet, der als 18:10-Favorit ins Rennen ging. Zweiter Favorit war die Wittekindshoferin Elle Shadow.
Im von Durban Thunder angeführten Feld sah man die beiden ‚Heißen‘ zunächst am Ende des Feldes liegend. In Richtung der Zielgeraden orientierten sich beide aber nach vorne. Doch an der Spitze machte Durban Thunder (Foto) dann noch einmal einen Satz, der ihm gleich guten Vorsprung verschaffte.
Davon konnte er bis ins Ziel leben, denn Famous Name kam nicht entscheidend näher und auch Elle Shadow war zu keiner Temposteigerung in der Lage.
‚Ich habe ja schon Anfang der Woche gesagt, dass es der beste Durban Thunder ist, den es je gab. Wir haben Terry überlassen, wie er ihn reitet, er hat das natürlich riesig gemacht‘, so Trainer Torsten Mundry über den Sieger. Wo dieser weitermacht, steht noch nicht fest.
‚Es gibt keine Entschuldigungen, das bessere Pferd hat gewonnen‘, erklärte Trainer Dermot Weld nach dem Rennen. Peter Schiergen führte an, dass das langsame Tempo nicht gut für Elle Shadow war.









