Für deutsche Züchter ist die EBF-Prämie in Höhe von 3.000 Euro für einen prämienberechtigten Zweijährigen-Sieger wichtig. Nun gibt es eine Kündigung seitens des Breeders‘ Cup Limited. Mit Wirkung vom 31. Dezember 2010 wurde das seit 1995 bestehende und erfolgreich praktizierte Cross Registration Agreement aufgekündigt, wobei als letzter Jahrgang die in 2011 geborenen Fohlen noch in vollem Umfang von den Vorteilen dieses Programms profitieren können.
Beginnend mit der Neuausrichtung ab 2011 arbeiten der EBF und Breeders‘ Cup Ltd. unabhängig voneinander, gleichwohl aber nach ähnlichen Grundsätzen. Die EBF wird seine Arbeit unter den gleichen Bedingungen und mit gleichem Format fortsetzen.
Für die in den EBF-Mitgliedsländern Deutschland, England, Frankreich, Irland und der Schweiz aufgestellten Deckhengste ändert sich daher nichts. Sie können nach dem bekannten Schema zum EBF angemeldet werden, so dass deren Nachkommen automatisch für alle EBF-Rennen in Europa zugelassen sind.
Der EBF wird im gleichen Umfang wie zuvor Rennen aus den Fonds sponsern. Zurzeit sind dies ca. 1200 hauptsächlich für sieglose Pferde ausgeschriebene Rennen aller Kategorien.
Lesen in der neuen VOLLBLUT Nr. 213 mehr über dieses und weitere zuchtrelevanten Themen in einem Interview mit dem Vorsitzenden der Zuchtkommission, Rolf Leisten.










