Die Umsätze am letzten Wochenende in Nordrhein-Westfalen konnten sich wieder einmal durchaus sehen lassen. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Talsohle in diesem Metier längst durchschritten ist. In der Samt- und Seidenstadt in Krefeld war man nach Schluss des Renntags sogar besser situiert, als noch zwölf Monate zuvor.
Der abschließende Renntag des Jahres rund um das Herzog von Ratibor-Rennen, das auf Gruppe III-Level mit Gereon einen tollen Sieger erlebte, avancierte zu einem tollen Erfolg. 221.449,80 Euro wurden am Niederrhein gewettet, im Jahr 2009 waren es noch 217.884,90 Euro gewesen. Einen leichten Anstieg also in wahrhaft nicht leichten Zeiten des Sports, das gebührt schon allergrößtem Respekt.
Das Wetter in Krefeld war auch wieder einmal bestens.
In Leipzig hingegen war am Samstag so manches nicht ganz so gelungen. Vor allem beim Umsatz wusste man nicht genau, wo man steht.
Mit den umgesetzten 81.136,70 Euro blieb man deutlich im fünfstelligen Bereich, vor Jahresfrist waren im Scheibenholz noch 104.025,10 Euro durch die Totalisatorkassen geflossen. Vielleicht hatte die zweimalige Absage von Renntagen in Leipzig auch bei den Turffans zu einigem Frust geführt und sie sparten sich einen Rennbahnbesuch beim Halali 2010 in Leipzig.










