Das Halplus Strom-Rennen für zweijährige Pferde am Samstag in Halle ist mit Sicherheit eines der Highlights an der Saale. Zwölf Zweijährige messen sich über 1350 Meter und der Gang zum Führring ist natürlich Pflicht. Prominente Interessen vertritt Fantastic News, die Invincible Spirit-Tochter debütiert für Coach Andreas Wöhler, der über genügend Vergleichsmöglichkeiten verfügt, um sicher zu sein, dass seine Stuten gleich Chancen anmeldet.
Eduardo Pedroza reitet die Lady aus dem Besitz von Wodka-König Rashit Shaykudinov und sie wird bestimmt gleich viel Beachtung finden. In Düsseldorf verkaufte sich zuletzt der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Caesarion bereits hervorragend. Genauso wie er das an der Oos im Kronimus-Rennen machte, der dritte Platz auf Listenebene liest sich natürlich blendend und setzt wie auch der Ehrenplatz aus Düsseldorf schon eine recht hohe Messlatte für die anderen Kandidaten. Caesarion könnte für seinen Vater Areion einen weiteren Sieg landen, derzeit ist der in Bälde nach Auenquelle wechselnde Areion in aller Munde.
Stark gespielt war Mi Benedetto in München. Der dritte Platz beim ersten Auftritt ist sicher noch ausbaufähig und daher sollte er unter Jozef Bojko bestimmt gute Aussichten besitzen. Hans-Walter Hiller trainiert den Diktat-Sohn. Bay Vettori war in Bremen beim Einstand Fünfter. Das Rennen wurde bestimmt von einem sehr guten Galopper gewonnen und zudem profitieren Pferde aus dem Stall von Uwe Stoltefuß in der Regel von einem Start. Daher sollte man sich hüten, den Schützling aus dem Stall Widukind allzu früh abzuschreiben.
Bear Paolina stand in Dresden auf der Heimatbahn bereits kurz vor ihrem ersten Treffer, belegte hinter einem stark eingeschätzten Ostmann-Schützling den Ehrenplatz, doch konnte danach in Düsseldorf nicht an den starken Eindruck aus seidnitz anknüßfen. Der Ritt von Viktor Shulepov ist vielleicht etwas für die Überraschung.
So etwas wied ie Wundertüte ist vielleicht Egalite. Düsseldorf-Coach Sascha Smrczek hat gerade ein ausgezeichnetes Sales & Racing Festival hinter sich, seine Pferde laufen durch die Bank sehr schnell. Der Badener Meetingschampion wäre auch auf dem Siegerpodest an der Saale keine Sensation. Seine Egalite ist Debütantin. Mit Andreas Helfenbein ist einer der erfahrensten deutschen Jockeys im Sattel zu sehen.
Zwei tschechische Gäste bereichern die Prüfung für den jüngsten Jahrgang, doch ob Great Energy und Sade, die beide von Tomas Vana weit vorne zu finden sein werden, darf doch eher bezweifelt werden.









