Zwei deutsche Pferde versuchten sich am Freitagabend im Grand Prix d’Avenches, der mit 90.000 Franken dotierten Listenprüfung über 2400 Meter. Und dabei belegte der von Christian von der Recke für den Stall Blankenese trainierte Earlsalsa (Foto) unter Championjockey Eduardo Pedroza einen wirklich ausgezeichneten zweiten Platz.
Unterwegs hatte der Wallach bereits an dritter Stelle liegend immer eine gute Position in dem man von dem Außenseiter Mopsos angeführten Feld. In der Zielgeraden ging Earlsalsa sofort nach vorne und hatte zunächst auch einen guten Vorteil.
Doch dann drehte in der Bahnmitte der 31:10-Favorit Representing auf, auf dem die Französin Anne-Sophie Pacault, die auch Besitzerin und Trainerin des Rahy-Sohnes ist, lange gewartet hatte.
Und der 31:10-Favorit wurde immer stärker und man konnte früh erkennen, dass er den deutschen Vertreter noch abfangen würde. Am Ende trennte beide eine Dreiviertellänge. Dritter wurde deutlich zurück Mopsos, während es für Petr Oldsaniks Zadounevees (Eric Wehrel) zum fünften Platz reichte. 17.280 Franken verdiente Earlsalsa, für Zadounevees gab es noch 4.320 Franken.
Noch besser lief es für die kopfstarke deutsche Equipe im BBAG-Auktionsrennen über 1200 Meter für die Zweijährigen. Denn in dem mit 50.000 Franken dotierten Youngster-Rennen landeten mit Fort Hastings (Terry Hellier) aus dem Stall von Mario Hofer und Andreas Wöhlers Molly Master (Eduardo Pedroza) gleich zwei deutsche Pferde auf den ersten beiden Plätzen.
Der 20:10-Favorit aus dem Krefelder Stadwald war dabei am Ende souverän mit vier Längen Vorsprung voraus und bleibt auch nach seinem zweiten Start ungeschlagen. Für Mario Hofer komplettierte Quiet Memories (Andre Best) als Fünfte das tolle Ergebnis. Der Österreicher hatte mit Silver Market bereits im Vorjahr die Siegerin in dieser Prüfung gestellt.
Die beiden weiteren deutschen Starter Ach was (Wolfgang Figge/Karoly Kerekes) und Königstreuer (Sascha Smrczek/Daniele Porcu) belegten die Plätze sechs, bzw. acht.
Der Sieg von Fort Hastings wurde mit 24.000 Franken dotiert, für den Zweiten, Molly Master, gab es noch 9.600 Franken.










