Bis auf 16:10 wurde der von Peter Schiergen für das Gestüt Karlshof trainierte Karibiksturm im Ausgleich III heruntergewettet. Doch die zahlreichen Anhänger des Samum-Sohnes konnten ihre Wettscheine bereits im Schlussbogen in den Papierkorb befördern, denn der Wallach war bereits dort restlos geschlagen, kam schließlich nur als Zehnter über die Linie.
‚Es muss an den Bodenverhältnissen gelegen haben. Er wird jetzt wieder auf die Hürdenbahn gehen‘, so der Asterblüte-Coach nach dem Rennen.
Nach dem Flop des Favoriten war der Weg frei für den 288:10-Außenseiter Vakant (Foto, Henk Grewe). Der seit kurzem von Axel Kleinkorres vorbereitete Fünfjährige verwies seine Trainingsgefährtin Giardini und Ogina Rheinberg auf die Plätze zwei und drei. Die Dreierwette zahlte stolze 104 854:10.
Im anderen mittleren Handicap des Tages, dem Ausgleich III über 1700 Meter, kam die von Dr. Andreas Bolte trainierte vierjährige Magic Tilla zu ihrem ersten Sieg überhaupt. Mit Laura Jana Gabriel war sie mit Speed leichte Siegerin, hatte im Ziel sechs Längen Vorsprung vor Intercom und Fiftys Brother.
Bei den Dreijährigen gab es durch die Debütantin Chicita einen Heimsieg. Die March Groom-Tochter aus dem Stall von Norbert Sauer besaß im Ziel ebenfalls einen Sechs-Längen-Vorsprung.
‚Sie bekam alles gut eingeteilt, deshalb hatte sie am Ende die größten Reserven‘, so der Trainer. Für Jockey Henk Grewe war es der erste Sieg im neuen Status als Ehemann.
Eine Dreierserie gelang Steffi Hofer, die mit Smarten Die, dem England-Import Combat Zone und dem Handicapper Barosch gewann. Dieser setzte sich im Ausgleich IV überlegen durch. Für die Viererwette Barosch – Kalitas – Dwemira – Nequito gab es dabei 60.004:10. Der Umsatz nach den neun Rennen belief sich leider nur auf knapp 160.000 Euro.










