Mit viel Spannung war er erwartet worden, der Neustart von Manfred Hofer in seine Trainer-Karriere: Zwei Kandidaten bot der in Köln ansässige Ex-Klassejockey und Turf-Agent. Gleich im ersten Rennen sattelte er den ehemaligen Karlshofer Reginaldinho. Doch aus dem Vordertreffen vermochte sich der 29:10-Co-Favorit nicht so recht zu steigern.
Auf den letzten Metern verlor der von Clarissa Christina Werning gesteuerte Wallach den dritten Rang an den ebenfalls nicht besonders gefährlich wirkenden Favoriten Mirabile Dictu und wurde Vierter.
Locker verteidigte der Lando-Sohn Halliday (118:40, Foto) einen Vorteil gegen Warolino. Es war der erste Sieger von Besitzertrainerin Silke Brüggemann aus Warendorf. ‚Wir konnten schön innen gehen, er galoppierte immer gut‘, erklärte sie.
Auch der zweite Hofer-Starter war nie ein Siegkandidat. Berlino (54:10) musste sich in einem 1500 Meter-Handicap mit Rang sechs begnügen, als er aus dem Vordertreffen zuletzt abbaute. Ganz anders die sechsjährige Stute Tiger Queen (Andre Best/Georg Mayer), die beim Ausgleichs-Debüt knapp hinkam und ihrem Anhang mit 263:10 viel Geld brachte.










