‚Er schlägt hier gute Gegner, aber das interessiert ihn nicht‘, war auch er völlig verblüft von der grandiosen Vorstellung des von Kevin Woodburn trainierten Libon nach dem 1950 Meter-Altersgewichtsrennen am Sonntag in Dortmund. In einer Manier, die wahrlich beeindruckte, trumpfte die 59:10-Chance unter Alexander Pietsch bei seinem ersten Sand-Versuch auf.
Früh an der Seite des 16:10-Favoriten Charitonas verabschiedete sich der Ex-Fährhofer von der Gegnerschaft auf riesigen Vorteil von elf Längen (Video ansehen).
Erstaunlicherweise schnappte sich der 247:10-Außenseiter Bernard noch den Ehrenplatz, während Charitonas enttäuschend früh nicht mehr zwingend wirkte und nur Dritter wurde und der Co-Favorit Inambari als Fünfter noch schlechter lief.
‚Er ist ein 76 Kilo-Pferd, da konnte ihm Charitonas nicht so viel Gewicht geben. Libon kam auf Sand auch mit der langen Distanz klar, jetzt ist Deauville unser Ziel‘, erklärte Trainer Kevin Woodburn.
Ein Elfmeter ohne Torwart war der ehemalige holländische Derbysieger Classical Song in einem 2500 Meter-Altersgewichtsrennen. Mit Andreas Helfenbein im Sattel war der 13:10-Favorit vorneweg mit neun Längen früh allein auf weiter Flur und verwies mit The Lemonpie vor Capitain Rodgers einen Trainingsgefährten auf den Ehrenplatz.
‚Ist das Zielfoto schon ausgewertet?‘, flachste Trainer Christian von der Recke, der damit im Titelkampf um einen Punkt auf Andreas Wöhler verkürzte. ‚Er braucht weite Wege. In Deauville gibt es kaum Rennen für ihn‘, sagte er noch zum Sieger Classical Song.
Und mit Sabine Wild (121:10, Andreas Helfenbeins dritter Treffer hintereinander, 121:10) legte der Weilerswist-Coach bei den Dreijährigen nach, verkürzte damit im Championatskampf um zwei Punkte und hat vor Silvester noch drei Siege Rückstand auf Andreas Wöhler.
Kevin Woodburn und Alex Pietsch machten einen Doppelerfolg mit Free Angel (29:10), der sich im abschließenden Sprint-Handicap ganz leicht in Szene setzen konnte, perfekt.










