Natürlich O’Brien in der Chester Vase – Del Maro enttäuschend

Wie sollte es anders sein: Natürlich gewann wieder einmal Aidan O’Brien die Chester Vase, die zum Auftakt des dortigen Meetings entschieden wurde. Eine der wichtigeren Derby-Vorprüfungen ging damit einmal mehr nach Irland – und nicht nur das: Es wurde sogar eine O’Brien-Zweierwette. O’Brien gewann die Chester Vase bereits zum zwölften Mal.

Siegreich war der als klarer 1,22:1-Favorit angetretene Benvenuto Cellini, der unter Ryan Moore von zweiter Stelle aus stets alles im Griff hatte. Auch als sein Trainingsgefährte Proposition unter Wayne Lordan mit vielen Längen Vorsprung vor das Feld zog, blieb Moore auf dem Linkskurs mit seinen stetigen Bögen ganz ruhig. Zu Beginn der Zielgeraden war Benvenuto Cellini an der Seite des lange führenden Proposition angekommen und löste sich bis zum Ziel völlig überlegen. Proposition verteidigte Platz zwei vor Richard Faheys Mr Colonel unter Shane Gray.

Enttäuschend verlief das Rennen für Charlie Applebys Del Maro. Der vom Gestüt Brümmerhof gezogene Camelot-Sohn ging als zweiter Favorit in das nur mit fünf Pferden besetzte Gruppe III-Rennen, doch William Buick war schon früh bei der Arbeit. Mehr als Platz vier sprang für den in Deutschland gezogenen Hengst nicht heraus. Hinter sich lassen konnte er nur Jessica Harringtons Mr Vettori, der noch eine Nennung für das Deutsche Derby besitzt. Nach dieser Vorstellung darf man allerdings skeptisch sein, ob eine Reise nach Deutschland tatsächlich ein Thema wird.

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