Wiesenpfad heißt der erste Gruppesieger der Großen Woche in Baden-Baden 2009. Der Hickst-Star stellte sich nach einer Pause seit dem Frühjahrsmeeting wieder vor und schnappte im 54. Preis der Sparkassen-Finanzgruppe spät aber souverän zu. Andreas Suborics steuerte den Waky Nao-Sohn aus hinteren Regionen im Einlauf zunächst innen durch das Feld, machte dort Platz um Platz gut.
Als der Hickst-Stalljockey und dreifache deutsche Champion Andreas Suborics dann zur Peitsche griff, zog der sechsjährige Wiesenpfad (44:10-Chance am Totalisator) noch einmal an und stellte damit den Sieg in dem 55.000 Euro-Rennen recht leicht sicher. Wiesenpfad gewann das Gruppe III-Rennen auch schon im Jahr 2007.
Wieder ein Sieg für Wiesenpfad in Baden-Baden also. Die Bahn an der Oos ist und bleibt einfach seine Lieblingsbahn.
‚Wiesenpfad hatte einen Infekt, er war verschleimt und musste etwas aussetzen. Aber die letzten beiden Arbeitsleistungen waren schon sehr gut. Es gibt nicht viele Pferde, die auch noch sechsjährig Grupperennen gewinnen können und man hat heute gesehn, welche Klasse er besitzt‘, sagte ein hocherfreuter Waldemar Hickst.
Auch Siegjockey Andreas Suborics war voll des Lobes über Wiesenpfad. ‚Er ist eines meiner Lieblingspferde, einfach ein tolles Pferd. Gruppe-Rennen über vier Jahre zu gewinnen, das schafft nicht jeder. Es war geplant von hinten zu kommen und das hat ideal geklappt. So ging es am Ende recht einfach‘, sagte er.
Zweiter wurde nach den zurückzulegenden zwei Kilometern mit einer Länge Rückstand auf den Sieger nach ansehnlichem Schlussakkord der Schlenderhaner Walzertraum (S. Hellyn).
‚Leider musste Jockey Stephen Hellyn außen herum, weil innen kein Platz war. Aber der zweite Platz heute war eine gute Vorstellung von Walzertraum und eine klare Steigerung zur vorher gezeigten Leistung‘, sagte Jens Hirschberger, der sich durchaus zufrieden zeigte.
Auf dem dritten Rang endete der Wöhler-Schützling Il Divo, den Jozef Bojko steuerte. Er hatte Il Divo immer an und bei der Spitze, der Hengst zog im Einlauf tapfer weiter und kämpfte verbissen für Platz drei.
Il Divo-Coach Andreas Wöhler sagte: ‚Er hat ja keinen Speed ist ein reiner Galoppierer, deshalb ging er vorne mit. Der Rennverlauf war völlig in Ordnung und er hat die letzte Form korrigiert‘.
Und sein Reiter Jozef Bojko: ‚Ich hatte einen super Rennverlauf. Il Divo ist riesig gelaufen. Er hat die Klasse um auf diesem Niveau zu bestehen.‘











