Fünf der zehn Kandidaten im Großen Canon-Preis am Sonntag in München waren Stuten. Und die Ladies machten die Entscheidung in diesem mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen über 2000 Meter auch unter sich aus. Die Besucher in Riem riss es förmlich von den Sitzen, denn die Prüfung entwickelte sich zu einem echten Thriller.
Bis weit in den Einlauf hinein hatte der Favorit Schützenjunker das Kommando, doch die Räuber kamen immer näher. Vor allem die von Andreas Löwe trainierte Dreijährige Dubai Destination-Tochter All Annalena (Norman Richter, besitzt eine Nennung für die Diana) wurde immer druckvoller und sah wie die sichere Siegerin aus.
Doch noch war nichts in trockenen Tüchern. Denn die eigentlich nur als zweite Waffe des Stalles von Peter Schiergen angesehene Galileo-Tochter Promesse de l´Aube (170:10, Jiri Palik) aus dem Gestüt Ammerland flog ebenso heran, wie die ganz außen eingesetzte Themelie Island (Terry Hellier) (Video ansehen).
Es wurde höllisch knapp zwischen diesem Trio, doch genau auf der Linie streckte Promesse de l´Aube, eine Tochter der Topstute White Rose, den Kopf nach vorne, womit Jiri Palik endlich wieder einmal ein Top-Rennen an sich brachte, allerdings Andreas Löwe einmal mehr in solch einem Event hauchdünn geschlagen war.
‚Sie war bei Andre Fabre in Training, trat nun als Jahresdebütantin an. Wir hatten uns schon etwas ausgerechnet, auch wenn das Rennen nicht einfach war. Das Ziel war eigentlich nur eine Black Type-Platzierung. Das es gleich mit einem Sieg geklappt hat, ist natürlich toll‘, hieß es aus dem Team der Siegerin, die in Deutschland eine echte Bereicherung der Listen-Szene zu sein scheint.











