Nach 4.014 Metern Renndistanz riss das Finish im legendären Gold Cup die Zuschauer in Royal Ascot von den Sitzen.
Nach einem echten Thriller hatte der von Ryan Moore gesteuerte 2,3:1-Favorit Scandinavia das bessere Ende gegen den Vorjahressieger Trawlerman (William Buick) für sich. Beide lieferten sich einen der spannendsten Endkämpfe in der Geschichte des Rennens. Der lange führende Trawlerman war von Scandinavia bereits passiert, zog dann seinerseits wieder in Front, ehe der finale Angriff von Scandinavia das Blatt schließlich noch wendete.
Es war der zehnte Gold Cup-Sieg für Trainer Aidan O’Brien, der vier Jahre alte Justify-Sohn Scandinavia hat nun sechs Rennen in Folge gewonnen. 2025 hatte er bereits den Goodwood Cup und das St. Leger gewonnen.
Für Aidan O’Brien war es nicht nur der zehnte Gold Cup-Sieg, sondern der historische 100. Treffer beim Royal Ascot Meeting.
Sweet William belegte im Ziel den dritten Platz, für den sehr lange auch der hierzulande bestens bekannte Caballo de Mar in Frage zu kommen schien, der indes auf den letzten 100 Metern komplett aus dem Rennen fiel. Al Riffa, 2024 Sieger im Grossen Preis von Berlin, belegte einen starken vierten Platz.











