Für die deutschen Pferde lief es beim diesjährigen Dubai Racing Carnival bislang nicht besonders gut. Noch steht für die hiesigen Quartiere kein Sieg zu Buche. Allerdings gab es einen deutschen Besitzer, der sich über einen Erfolg freuen durfte. Rupert Plersch, Teilhaber am Bayern Syndicate, ist Mitbesitzer von Linngari, der zuletzt ein Handicap gewann.
Der Indian Ridge-Sohn (auf dem Foro noch in alten Farben), der vor zwei Jahren die Goldene Peitsche in Baden-Baden gewann, ist ohnehin ein absoluter Spezialist für die Bahn in Nad Al Sheba, denn bei bislang sechs Starts war er dort viermal erfolgreich.
Unter anderem auch im Al Fahidi Fort in der Saison 2007, als er unter Kevin Shea die Gruppe II-Prüfung auf der Meile gewann. Am Donnerstag tritt der von Herman Brown trainierte Sechsjährige nun an, um den Titel in diesem mit 250.000 Dollar dotierten Rennen zu verteidigen. Mit 60 Kilo muss der Hengst, der Ryan Moore im Sattel haben wird, allerdings Höchstgewicht schultern, seine neun Konkurrenten tragen allesamt drei Kilo weniger.
Ein gefährlicher Gegner könnte der vom irischen Coach Charles O’Brien trainierte Lord Admiral sein, der mit den Al Rashidiya Stakes zuletzt schon ein Gruppe III-Rennen leicht gewinnen konnte. Wie damals wird Mick Kinane den Siebenjährigen reiten.
Mike de Kock, der Startrainer aus Südafrika, ist mit zwei Pferden vertreten. Archipenko (Kevin Shea) und Admiralofthefleet (Johnny Murtagh) wurden beide früher von Aidan O’Brien trainiert. Letzterer hat sich mit einem zweiten Platz in einem Handicap bereits gut in Dubai eingeführt. Die deutschen Pferde greifen erst am Freitag wieder in Dubai ins Geschehen ein.












