Sie war vor einem Jahr zunächst die gefeierte Schnee-Heldin: First Time aus dem Quartier von Karin Suter hatte damals den Grand Prix gewonnen. Was später kam, war weniger erfreulich. Wegen der Anwendung eines unerlaubten Mittels wurde ihr der Sieg im wichtigsten Rennen der Schweiz aberkannt.
Doch am Sonntag meldete sich die Silvano-Tochter (Foto rechts) aus der Zucht des Gestüts Elite in den Farben des Stalles SVH grandios zurück. Unter Toni Castanheira gewann First Time den Gübelin 69. Großen Preis von St. Moritz (111.111 Franken, 2000 m) erneut!
Fest in der Hand der Gastgebermannschaft war die Prüfung auf dem zugefrorenen See am Sonntag, bei wiederum besten Bedingungen. Denn mit Collow war auch ein Schweizer Dritter, dazwischen schob sich nur der Engländer Cupid´s Glory als Zweiter (zehn Längen vor dem Dritten), der gemeinsam mit Rockbranglen unterwegs geführt hatte. Er sah lange wie der Sieger aus, ehe First Time (120:10) mit gewaltigem Speed noch mit einem Hals vorbeikam.
Mehr versprochen hatte man sich von Balor, Ailton und Quiron, die nur auf den Plätzen sechs bzw. zehn einkamen. Wenig zu melden hatte das Quartett von Trainer Christian von der Recke. Personal Power (Neunter/Daniele Porcu), Home Call (Elfter/Jozef Bojko), Vegano (Fünfter/Markus Kolb) und Britannic (Zwölfter/Rene Piechulek).
‚Sie hatte sich sogar in der Arbeit besser angeboten als im Vorjahr. Das war heute gerecht. Beim Debut war der Boden nicht passend.‘, freute sich Siegtrainerin Karin Suter.












