„Er hat die Order zu einhundert Prozent umgesetzt, sollte ihn von zweiter, dritter Stelle reiten, was er dann auch getan hat“, lobte Ralf Wilhelms, Assistent von Trainer Andreas Löwe, Jockey Eugen Frank nach dem Sieg von Pratos im Ausgleich III am Donnerstag in Dortmund.
Als der vierjährige Kornado-Sohn im September auf Gras leer ausgegangen war, verwies man auf die anstehende Sandbahn-Saison, denn die häuslichen Arbeiten auf diesem Untergrund hatten allen Grund zum Optimismus gegeben.
Andreas Löwe, der die Nachricht vom Sieg auf dem Weg nach Paris erhielt, wo er am Freitag zwei Pferde in Gruppe-Rennen startet, hatte mit seiner Einschätzung richtig gelegen. Denn Pratos entschied die Hauptprüfung nach Kampf gegen Auenwiese zu seinen Gunsten und gab somit einen erfolgreichen Einstand auf Sand.
Als erster Sieger der neuen Sandbahn-Saison 2007-2008 wurde der vierjährige Snake Charmer abgesattelt. Der Vertreter des Stalles von Christian von der Recke deklassierte unter Michael Rosport im Amateurrennen die Konkurrenz nach Belieben und sorgte zudem für den 150. Sieg des Lebacher Kaufmanns, der in diesem Jahr auch die deutschen Interessen bei der Fegentri-Weltmeisterschaft vertrat.
Im Rennen der Dreijährigen gab die von Trainer Ralf Rohne erstmals auf Sand aufgebotene Orebana ein erfolgreiches Debut, was Jockey Eddie Pedroza den Rückstand auf den im Championat führenden Andrasch Starke auf zwei Zähler schrumpfen ließ. Das eine Stunde später stattgefundene Verkaufsrennen entschied der favorisierte Garrison zu seinen Gunsten.
Im Sattel saß Alex Pietsch, der zusammen mit Rene Piechulek (auf Bremerhaven für den wegen Rückenproblemen ausgefallenen Daniel Klomp im Einsatz) Stunden zuvor noch in Riem geritten war und per Flugzeug die Reise nach Dortmund angetreten hatte.












