Handicapper weniger euphorisch aber Buchmacher bullish

„Manduro musste längst nicht seine beste Form zeigen, um das Rennen zu gewinnen“, analysierte der Chef-Handicapper der Racing Post, Paul Curtis, nüchtern den Prix Jacques le Marois. Der Engländer weiter: „Das Rennen war maßgeschneidert für ihn und ich nehme an, dass er für die Leistung ein Racing Post Rating von 124 bis 125 erhalten wird. Es bleibt abzuwarten wie sich das zweitplatzierte Pferd, der sich ja extrem gesteigert haben muss, beim nächsten Start präsentiert.“

Zum Vergleich: Für seinen Sieg über Dylan Thomas in den Prince of Wales’s Stakes erhielt Manduro ein RPR von 131, für seinen Sieg im Prix d’Ispahan 128. Deutlich mehr als für die Leistung am Sonntag an der Atlantik-Küste.

Mehr als gewinnen konnte der Monsun-Sohn indes auf ungewohnt kurzer Distanz nicht und den englischen Buchmachern ist diese Einschätzung auch recht egal. In ganz England und Irland ist Manduro mittlerweile Co-Favorit auf den Arc-Sieg! Der Ullmann-Hengst wird zu Kursen von 50 bis 55:10 angeboten. Nur auf Derbysieger Authorized (35-45:10) gibt es weniger.

Hinter Manduro folgt der Axxos-Bezwinger Zambezi Sun (50-65:10) vor Dylan Thomas (60-80:10), Soldier of Fortune (80-90:10) und Peeping Fawn (90-110:10), drei Pferden aus dem mächtigen Stall von Aidan O’Brien.

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