Wer momentan in Deutschland Grupperennen sagt, muss auch Eduardo Pedroza und Andreas Wöhler sagen. Nur zwei Tage nach der Gala von Mi Emma in den 1.000 Guineas stand das Erfolgsteam aus Ravensberg auch in Frankfurt nach dem Frühjahrspreis des Bankhaus Metzler auf dem Siegerpodest, denn mit dem Pelder-Sohn Shrek waren sie erneut erfolgreich.
In einer Dank des Schlenderhaners Allanit zügig gelaufenen Steherprüfung brach der rechte Bruder des Gruppe I-Siegers Senex erst auf den allerletzten Metzern den Widerstand des in der Geraden nach vorne gezogenen Ittlingers Axxos für den der Zielpfosten zu spät kam, eine dreiviertel Länge war Shrek im Ziel voraus. Allanit wurde für seine Führdienste mit dem dritten Geld belohnt.
So kam der Pelder-Sohn Shrek, auf den es am Toto 22:10 gab, bei seinem vierten Start zum dritten Sieg. Das Derby Italiano kann nach dieser Vorstellung wohl ruhig kommen, Shrek scheint bestens gerüstet zu sein.
‚Der Boden hätte zwar etwas elastischer sein können, aber der Rennverlauf war optimal‘, freute sich Eduardo Pedroza nach dem Sieg, doch auch Peter Schiergen als Trainer des Zweiten Axxos war zufrieden.
‚Der Sieger hate schon einen Start im Leib, weicher Boden wäre sicher auch besser gewesen. Er ist aber in jedem Fall ein echtes Derbypferd‘, so der Asterblüte-Coach.
Im Rahmenprogramm sah der Sieg des Schlenderhaner Debutanten Sommersturm (von Tiger Hill) gegen Rapid River und Freminius schon sehr gut aus, denn der Sommertag-Bruder, der noch eine Derbynennung besitzt, offenbarte unter Terry Hellier starken Speed.
Das Maidenrennen auf der Meile ging einmal mehr in den Stall von Andreas Wöhler, dessen Avanti Albert unter Eduardo Pedroza Start-Ziel gegen die noch grün wirkende Debütantin Best Roaring und den klaren Favoriten Nightdance Tiger gewann.
Die Prüfung für die sieglosen, dreijährigen Stuten endete mit einer Überraschung, denn die klare Favoritin Sleeky Tigress kam nicht in die Platzierung. Werner Baltromeis Stute Highness (Jean-Pierre Carvalho) aus dem in Frankfurt so populären Gestüt Karlshof setzte sich hier gegen die lange führende Russian Tigress und die Ebbesloherin Go East durch.
Den Ausgleich II auf der Meile gewann der Fährhofer Solis (Eduardo Pedroza) gegen den zu spät endenden Favoriten Orange Blue, womit sich die Rückkehr auf eine kürzere Distanz bezahlt machte.












