Eigentlich war der erste Termin in Halle 2007 abgesagt, zwei Sponsoren waren plötzlich abgesprungen, der Tag schien nicht mehr zu finanzieren. Doch dank großer Unterstützung durch die Besitzervereinigung und die BBAG gelang eine Rettungsaktion. Die Turffreunde auf den Passendorfer Wiesen können sich freuen, den ersten sieben Prüfungen in der Saalestadt steht nichts mehr im Wege.
Natürlich steht der Basissport im Vordergrund, aber dennoch erwartet die Fans ein echter Knüller, der zunächst ganz harmlos daherkommt. Gerade einmal 3000 Euro winken im Preis des Rennclubs Halle, einem Altersgewichtsrennen über 1500 Meter. Doch echte Listen- und Gruppepferde hält das nicht von einem Start ab.
Wie Lord Areion (Jean-Pierre Carvalho), der erst vor wenigen Wochen einen Wechsel auf der Neuen Bult hinter sich brachte, aus dem Stall von Hans-Jürgen Gröschel zu Christian Sprengel (Foto). Über zwei Jahre ist der Areion-Sohn des Stalles Hannover jetzt sieglos. „Wir wollen ihn erst einmal wieder versuchen, ihn auf die Siegerstraße zu bringen“, erklärte Sprengel bereits bei der „Stallparade“.
Dieses Unterfangen könnte durchaus gelingen, aber ein Spaziergang wird es sicherlich nicht. Mharadono (Filip Minarik), den Peter Hirschberger in Leipzig vorbereitet, stand 2006 schon knapp vor einem Gruppesieg. Und um die Qualitäten von Bodyguard of Spain (Eduardo Pedroza), Esposito (Andreas Helfenbein) und Sekota (Alexander Pietsch) weiß man seit langem.
Secks Kandidaten bestreiten die Dreijährigen-Konkurrenz, darunter mit Fairy Forest und Torana auch Pferde aus den mächtigen Ställen Recke bzw. Wöhler.
Die beste Handicap-Skala besitzt der BBAG-Cup zum Abschluss. Hier wird man besonders gespannt sein, wie der einzige Dreijährige, Indy aus dem Quartier von Roland Dzubasz, sich gegen die Älteren verkauft.
Als Alleinveranstalter von Galopprennen dürfte einem adäquaten Außenumsatz nichts im Wege stehen, auch wenn man sich teilweise schon stärkere Felder gewünscht hätte.











