Schon vor einem Jahr setzte der Schweizer Trainer Miroslav Weiss beim Schnee-Meeting in St. Moritz große Akzente. Und auch diesmal scheint der Coach seine Pferde bestens für das Engadin-Festival präpariert zu haben. Denn am Sonntag beherrschte er die wichtigsten Prüfungen.
Die Auftaktprüfung, den Grand Prix Chervo, ein mit 14.000 Franken dotiertes 1700 Meter-Rennen, sicherte er sich mit Salermo (Markus Kolb), der mit großen Reserven noch mit anderthalb Längen an dem von Christian von der Recke (Foto) vorbereiteten und von Torsten Mundry geritteten Fürstenberg vorbeikam. Dritter wurde Carmen Bocskais Dooneen.
Und dann ging es Schlag auf Schlag. Im Grand Prix Mind (14.000 Franken, 1900 m) landete Miro Weiss mit Al Martino vor Puro einen Doppeltreffer. Im Sattel des Sieger saß anstelle von Robert Havlin der Engländer Stephen Drowne.
Einmal mehr war, wie schon in der Vorwoche, King George (Jakob Broger) im Skikjöring vor Answering und Achilles Sky eine Klasse für sich, hat damit die Wertung allerdings noch nicht sicher. Wenig Fortune entwickelten die Recke-Pferde Maknoon (brach direkt nach dem Start aus) und Daily Nation (Siebter). Das Rennen war von drei Stürzen überschattet.
Zum Abschluss gab es doch noch einen Volltreffer für Christian von der Recke und Torsten Mundry, als sich Special Edition (49:10) den Grand Prix Christoffel Bau Trophy (23.000 Franken, 1700 m) nach frühem Vorstoß sicher mit einem Hals vor Vlavianus und Pine Cone schnappte.
Eine ausgezeichnete Vorstellung bot Gestüt Olympias Laredo Sound (Ioritz Mendizabal) im Grand Prix Riviera Cote d´Azur (60.000 Euro, 2000 m) in Cagnes-sur-mer.
Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen musste sich der von Mario Hofer trainierte Hoffnungsträger beim ersten Sand-Start als 120:10-Außenseiter nur dem völlig überlegenen Demercastel-Vertreter Merlerault (Stephane Pasquier) geschlagen geben, Dritter wurde Mount Eliza. Werner Baltromeis Neander wurde Siebter.
In einem 14.000 Euro-Rennen über 1300 m setzte sich der Ex-Blume-Schützling Whisperer als Favorit gegen Werner Baltromeis Dr Kimble durch, während Austrian ebenso chancenlos war wie Vicchio in einem 20.000 Euro-Rennen.












