„Quorum kommt noch einmal“ schrie der Rennkommentator 100 Meter vor der Linie. Doch es reichte nicht ganz. Nichts wurde es mit Wüstensieg Nummer 4 für den Brümmerhofer. Dessen Team konnte aber auch mit Rang zwei im Dubai Pointline-Cup zufrieden sein.
Denn nach drei Siegen in eher übersichtlich besetzten Rennen zeigte der Acatenango-Sohn, dass er auch der Carnival-Konkurrenz die Stirn bieten kann.
Als 140:10-Außenseiter war Quorum in das 110.000 Dollar Handicap auf der Sandbahn gegangen, zahlte immerhin noch 30:10 auf Platz. Der Sieg in dem 2000 Meter-Rennen ging an den Schimmel Remaadd, der eingangs der Geraden einen Satz machte und bis zur Linie nicht mehr zu stellen war.
Quorum, der immer wiederkam, fightete immerhin den heißen Favoriten Descartes mit Frankie Dettori nieder. Der Godolphin-Vertreter musste sich knapp eine Länge hinter Quorum mit Rang drei zufrieden geben.
Nur ein Rennen nach dem Super-Sieg von Formal Decree gab es erneut den Sieg eines Ex-Deutschen zu verzeichnen. In der Dubal Plate, einem 1600 Meter-Rennen auf Gras, war der von Manfred Hofer gezogene und erst vor einem Monat nach Dubai verkaufte Alpacco (Foto) nicht zu schlagen.
Am Nad Al Sheba-Toto zahlte der Desert King-Sohn, der in einem viel versprechenden Stil gewann, in dem 110.000 Dollar-Handicap stolze 150:10 auf Sieg und 38:10 auf Platz. Alpacco steht im Besitz des Bayern-Syndikates von Rupert Plersch.












