International geht es natürlich im Jubiläumsjahr 2007 auf dem Oberen See in St. Moritz zu, der am Sonntag, dem ersten Tag des Meetings, sechs Rennen erlebt. Die Mehrheit im Programm gehört den Galoppern, die in drei Flachrennen neben dem Skikjöring, auf das St. Moritz schon immer Exclusivrechte hat, zum Einsatz kommen.
Die 2700-Meter-Prüfung, die mit 14.000 Franken dotiert ist und im Rahmen der Credit Suisse Skikjöring-Trophy gelaufen wird, weist ein zwölfköpfiges Feld mit deutscher Beteiligung auf. Das Trio kommt aus dem Weilerswister Quartier von Christian von der Recke und umfasst Sonnenglanz, den von seinem Besitzer Andreas Putsch gefahrenen King Diamond und Bouquet, die im Rheinland für diese Aufgaben vorbereitet wurden.
Die Starter erleben eine Premiere, denn erstmals in der Geschichte der Skikjöring-Rennen geht es aus den zwölf eingangs der Zielgeraden fest installierten Startboxen ab, was einen glatten Start ermöglichen sollte, wovon wiederum Fahrer und Pferde profitieren dürften.
Neben dem Abschneiden des Recke-Trios interessiert aus deutscher Sicht, wie sich Jockey Torsten Mundry bei seinen drei Ritten aus der Affäre zieht. Bereits in dem einleitenden 1100-Meter-Rennen ist er mit von der Partie, wenn er mit dem von Carmen Bocskai trainierten Encanto, mit dem er sich vor wenigen Tagen bereits in Neuss vertraut gemacht hat, auf sechs Konkurrenten, darunter dem vom Carmens Ehemann Georg bevorzugten Bischoff’s Boy trifft.
23.000 Franken stehen über dem 1800-Meter-Rennen, in dem Mundry einen zweiten Ritt für Carmen Bocskai ausführt. Hier sitzt er im Sattel von Quiron, der in Neuss erfolgreich in die Saison 2007 gestartet ist. Georg Bocskai entschied sich für Dixigold, damals Vierter zu Quiron und diesmal auf einer einhundert Meter kürzeren Distanz unterwegs.
Im abschließenden Meilenrennen (15.000 Franken) sitzt Mundry im Sattel des von Andre Schennach vorbereiteten Westlander, während Dooneen aus dem Bocskai-Stall, Dritter beim Neusser Saisondebut, unter Georg Bocskai antritt.
Während St. Moritz für Torsten Mundry kein Neuland bedeutet, kommt in den beiden letzten Flachrennen mit Michelle Payne eine Reiterin an den Start, die Rennen auf Schnee und Eis nicht kennt. Die 21-jährige Australierin zählt zu den Besten ihres Fach in ihrem Heimatland.











