Nachdem es lange doch erhebliche Sorgen um die quantitative Besetzung der Rennen am Sonntag in Dortmund gegeben hatte, kann sich die Karte durchaus sehen lassen. Los geht es mit dem ersten Auftritt des Derbyjahrgangs und man dürfte nicht falsch liegen, wenn man sich näher mit den Vertretern der großen Ställe von Mario Hofer und Christian von der Recke beschäftigt.
Der 2007 gut vom Start gekommene Weilerswister dürfte in Song of Pride das interessantere von zwei Pferden satteln, der Platini-Hengst gilt als besserer Hengst, hat das auch auf Sand schon gezeigt. Und wenn Andreas Suborics als neuer Stalljockey von Mario Hofer (Foto) auf Slipstream sitzt, dürfte der chancenreichere der beiden Krefelder Kandidaten genannt sein.
Zweimal steigt der amtierende Champion noch in den Sattel, auf dem von Stefan Wegner ttrainierten Dark Fellow und auf Sky Crusader, einer aktuellen Neuerwerbuing des Stalles Saarbrücken.
Der trifft im Altersgewichtsrennen, in dem die nach Rechnung am höchsten stehenden Pferde des Tages laufen, auf ein anderes Pferd, in das die Familie Schmeer involviert ist: Orfisio, zuletzt nach Meinung von Trainer Andreas Löwe von Carina Fey wenig glücklich pilotiert. Diesmal sitzt Andreas Helfenbein im Sattel, und der kann sich anschließend weder Schelte noch Lob anhören – der Kölner Coach weilt noch die nächsten zwei Wochen im Urlaub.
Eine Prüfung wurde geteilt, ein Ausgleich IV für Reiter, die im vergangenen Jahr keine 15 Rennen gewonnen haben. Eine derartige Ausschreibung ist neu im deutschen Rennsport, in Frankreich wird so etwas schon seit Jahren mit gutem Erfolg exerziert.











