Im vergangenen Winter war Peter Hirschberger der beherrschende Trainer auf den deutschen Allwetterbahnen. Gemeinsam mit Christian von der Recke gewannen die Pferde des Leipziger Trainers mehr Rennen als die seiner Konkurrenten. Diesmal begann der Coach zwar nicht so fulminant (ein Sieg steht bislang zu Buche), doch feuerte er längst noch nicht aus allen Rohren. Erst sieben Starter sattelte er auf Sand.
Ein alter Bekannter auf diesem Untergrund ist sein Schützling Blueberry Forest (Foto), inzwischen schon acht Jahre alter Hengst, doch ein Könner, vor allem in den Wintermonaten. Von der schwachen Vorstellung zuletzt in Bremen sollte man sich nicht schocken lassen. Der sechste Rang entsprach überhaupt nicht dem Können des Charnwood Forest-Sohnes.
Am Samstag, wenn er den Dezember-Preis (ein Verkaufsrennen) in Dortmund bestreitet, sitzt mit Carina Fey wieder eine Reiterin im Sattel, mit der sich Blueberry Forest blendend versteht. Schon zweimal bildete dieses Gespann ein Dream Team, das könnte auch diesmal so sein. Und wer gut aufpasst, kann sich den Hengst des Stalles Sonnenschein, der von seinem weitaus minderklassigen Trainingsgefährten Veltins begleitet wird, sogar sichern, ein entsprechendes Gebot vorausgesetzt.
Das trifft natürlich auch für die anderen acht Kandidaten zu, von denen Page´s Prince (Peter Heugl) aus dem Quartier von Mario Hofer sehr gute Frankreich-Referenzen mitbringt. Andreas Löwe könnte mit Ornis und Pio, die beide eine Schlappe auszuwetzen haben, ebenfalls dem Favoriten ein Bein stellen.
Am Finaltag der Dortmunder Saison 2006 sind es diesmal „nur“ neun Rennen geworden. Mammutprogramme müssen auch nicht immer sein. Natürlich lockt im „Rennen des Tages“ wieder eine garantierte Ausschüttung von 10.000 Euro in der Viererwette. Wichtig: Die Gastronomie lockt mit absoluten Schnäppchen-Preisen. Einem abwechslungreichen und noch dazu preisgünstigen Nachmittag steht damit nichts mehr im Wege.











