Ganz bitter! Hofmanns Lord muss seine Karriere beenden

Eigentlich sollte er am Samstag Arcadio und Co. in Mailand fordern und danach in den USA ein weiteres Gruppe I-Rennen bestreiten. Doch die Pläne um Lord of England mussten über Bord geworfen werden.

Der dreijährige Hengst von Klaus Hofmann muss seine Karriere beenden! Bitter für Hofmann und den Hofer-Stall, gehörte der Dashing Blade-Sohn zu den Aushängeschildern des Stadtwaldquartieres.

Im Training zog sich Lord of England, der in seiner Karriere 225.080 Euro verdiente, einen Sehnenschaden zu. „Nach eingehender Beratung mit verschiedenen Ärzten und Fachleuten habe ich entschieden, dass nach dieser Verletzung die Rennlaufbahn von Lord definitiv beendet sein wird“, so Hofmann gegenüber GaloppOnline.de.

Für diesen hatte Lord of England bei acht Starts vier Siege und vier Platzierungen eingaloppiert, avancierte in München zum Gruppe I-Sieger, als er unter Andrasch Starke Laverock und Almerita im Dallmayr-Preis keinerlei Chancen ließ. Bereits zweijährig gewann Lord of England zweimal, einmal davon auf Listenlevel, belegte zudem Rang drei im Gran Criterium hinter Lateral.

Wo Lord of England seine Karriere als Deckhengst beginnen wird ist derweilen noch offen. Aktuell wird mit Gestüten in Deutschland und Frankreich gesprochen. Eine Decktaxe von 3.000 Euro ist angedacht.

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