Zweijährig blieb er bei seinem Debüt als Dritter nur hinter dem späteren zweifachen Gruppesieger Gostam und Seguro, die in ihren Quartieren höchste Meinung vertreten. Sonic Boom (3,1), ein von Peter Schiergen trainierter Schlenderhaner, der am Sonntag in Mülheim in seine wichtige Dreijährigen-Kampgange startete.
Mit Erfolg. Wobei der Zelzal-Sohn aus der Zucht seines Besitzers auch schon eine recht reife Leistung bot. Sein Reiter Esentur Turganaaly Uulu hielt seinen Partner hinter der Spitze auf dem zweiten Platz, setzte den Pacemaker Pied Blanc dann schon im Schlussbogen unter Druck. Einen letzten Angriff des Favoriten Peace of Japan konterte Sonic Boom, der für die German 2000 Guineas genannt ist, seinerseits dann leicht und legte locker zu. Im Ziel hatte er einen Vorteil von viereinhalb Längen. Platz drei ging in der Raffelberger Aufgalopp 2026 Trophy über1500 Meter an Asker, der ebenfalls viereinhalb Längen Rückstand hatte.
„Ich wäre schon enttäuscht gewesen, wenn er nicht gut gelaufen wäre“, so Peter Schiergen, der dem Hengst weiteres Steigerungs-Potenzial attestierte, nach dem Rennen. „Vor allem wegen des Gewichtsvorteils.“ Als nächsten Start nannte Schiergen das Dr. Busch-Memorial in Krefeld, dann soll es in die Guineas gehen.
Sonic Boom ist das vierte Produkt aus der Sojourn und unter anderem ein Halbbruder der listenplatzierten Sorceress. Aus dieser Linie stammt auch der Derby-Zweite von 2016, Savoir Vivre.













