Sieg im Prix Niel! Fantastic Moon zeigt sein “A-Game” im Plan B

Was war das für eine Vorstellung des amtierenden Derbysiegers Fantastic Moon! Der von Sarah Steinberg für Liberty Racing 2021 trainierte Sea The Moon-Sohn gewann am Sonntag in ParisLongchamp den zur Gruppe II zählenden und mit 130.000 Euro dotierten Prix Niel über 2400 Meter. Im Sattel saß Rene Piechulek, der vor zwei Jahren auf Bahn und Distanz mit Torquator Tasso den Prix de l’Arc de Triomphe gewinnen konnte.

Der Prix Niel – er war die Alternative zum Grossen Preis von Baden, aus dem man den Derbysieger aufgrund unpassender Bodenverhältnisse kurzfristig gestrichen hatte – und nun steht für den Hengst eine echte internationale Hausnummer, denn in Paris verwies er keinen geringeren als Feed The Flame, einem der aktuellen Arc-Mitfavoriten, auf den zweiten Platz.

Wie zu erwarten war sorgte Feed The Flames Pacemaker King Of Records vorne für die Fahrt, was dem Gast aus Deutschland natürlich entgegenkam. Dieser orientierte sich früh in die zweite Position, so dass Piechulek alles bestens im Blick hatte. Als der Tempomacher vorne ausgespielt hat, schritt Fantastic Moon zur Tat und übernahm die Spitze. Dabei konnte der von Graf und Gräfin von Stauffenberg gezogene Sea The Moon-Sohn immer wieder zulegen, so dass auch der nachrückende Feed The Flame (Pascal Bary) unter Christophe Soumillon den deutschen Derbysieger nicht mehr gefährden konnte. Rang drei ging hinter Feed The Flame an den von Bauyrzhan Murzabayev gerittenen Bravais (Andre Fabre).

Einen deutschen Sieg im Prix Niel gab es im Übrigen noch nie. Fantastic Moon (6,1) machte es an diesem Sonntag nun möglich.

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