Sascha Smrczeks Words of Peace eröffnet die Saison in Weidenpesch

Mit dem Renntag am heutigen Ostermontag wurde nun auch die Saison im Weidenpescher Park in Köln eröffnet. Es handelt sich um den mittlerweile schon 11. FC-Renntag, also der des örtlichen Bundesligavereins 1. FC Köln. Und an diesem Montag finden die Starter und Aktiven extreme Bedingungen vor, denn aufgrund des vielen Regens wurde die Bahn richtig schwer und für den Tag könnten weitere Regenfälle über die Bahn gehen.

Den Anfang machten im ersten Rennen, dem Sauren Dachfonds-Rennen, die dreijährigen, sieglosen Stuten über 1600 Meter. Gewinnen sollte in diesem Rennen das einzige Pferd, welches bereits vor dem Zug mit einem Generalausgleichsgewicht versehen war. Das war die von Sascha Smrczek in Düsseldorf vorbereitete Word of Peace. Die Palace Prince-Tochter sorgte damit für den ersten Erfolg ihres Vaters auf einer deutschen Rennbahn. Im Februar gewann sein Nachkomme Loyal Prince in Marseille-Borely das erste Rennen überhaupt für den Stallion.

Words of Peace wurde vom Gestüt Höny-Hof gezogen und begann ihre Rennkarriere auch für diese Farben, wechselte dann aber auf der Sales & Racing-Auktion der BBAG in den Besitz von Georg Engel. Für diesen gab Words of Peace, noch unter der Regie von Waldemar Hickst, schon ein starkes Debüt, als sie in der Winterkönigin in Baden-Baden gute Vierte wurde.

Nun folgte also direkt zum Auftakt der klassischen Saison der erste Sieg, welchen Jockey Bayarsaikhan Ganbat unter Dach und Fach brachte. Anfangs war die 7,5:1-Chance noch etwas heftig unterwegs, doch beruhigte sie sich später hinter der Frontrennerin Ayada sehr gut und spurtete dann spät im Rennen noch an Ayada vorbei. Jene von Peter Schiergen vorgestellte Brümmerhoferin konnte in der Geraden immer wieder zulegen und gab unter Sibylle Vogt ein exzellentes Lebensdebüt. Saman, eine Darius Racing-Vertreterin aus dem Stall von Henk Grewe, wurde am Ende Dritte. Ihr Reiter Thore Hammer-Hansen hatte in der Gegenseite aus der äußersten Startbox direkt auch die äußerste Spur gewählt. Beinahe wäre dieser Plan aufgegangen.

 

Direkt am Start wurde Silvestra, nachdem sie einen kleinen Schlenker gemacht hatte, reiterlos, doch musste ihr Reiter Michael Cadeddu nur mit den Füßen zu Boden. Später galoppierte er mit seiner Partnerin, die ihm nicht entlief, sogar noch dem Feld hinterher um die Bahn.

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