Nachdem Chista, Coco Soleil und die Favoritin Nachteule am Sonntag für das Hauptrennen auf dem Mülheimer Raffelberg, dem BBAG Diana Trial, dem mit 30.000 Euro dotierten Listenrennen über 2000 Meter, abgemeldet worden waren, wurde auf dem Weg zum Start Fast Angel reiterlos und musste auch noch dem Rennen fernbleiben.
Somit kamen in der Black Type-Prüfung lediglich fünf Pferde an den Start. In der Favoritenrolle stand, als sich die Boxen für die Black Type-Prüfung öffneten, die von Yasmin Almenräder trainierte Aida (Benjamin Marie), die als 3,1:1-Chance abging. Die Alson-Tochter musste sich allerdings mit dem zweiten Platz begnügen, denn besser als sie konnte es die von Pavel Vovcenko trainierte Wittekindshoferin Salonglaenzende.
Die Vierte aus dem Hoppegartener Diana-Trial gewann unter David Liska Start-Ziel ganz leicht, und hatte als 3,2:1-Chance im Ziel einen deutlichen Vorteil vor Aida, hinter der sich die aus Frankreich angereiste Starlit Destiny (Hiroo Shimizu/Sibylle Vogt), nachdem sie schon geschlagen schien, noch einmal aufrappelte und als Dritte Black Type holte.
„Sie ist eine gute Stute. Sie sprang gut ab und deshalb gingen wir vorne, das ging sehr leicht“, so Siegjockey David Liska über den Sieg mit der Gleneagles-Tochter. Mit ihrem GAG von 89 Kilo war Salonglaenzende auch das höchsteingeschätzte Pferd im Feld und im Grunde auch schon für den Preis der Diana qualifiziert, doch da sie in dieser Saison erst einmal gelaufen war, wird ihr der Start sicher auch gutgetan haben.
„Man darf das Rennen sicher nicht überbewerten, aber so wie sie gewonnen hat, könnte bei ihr noch mehr drin sein. Das nächste Ziel ist die Diana“, so Pavel Vovcenko nach dem Erfolg der von ihm trainierten Stute, die im Ziel einen Vorsprung von dreieinhalb Längen vor der Zweitplatzierten hatte.










