Rennsport in Großbritannien startet mit neuer Aufklärungskampagne

Seit gestern ist eine neue Website online, die von verschiedenen britischen Rennsport-Verbänden und Organisationen finanziert und veröffentlicht wurde. Rund um diese Website startete eine ganze Kampagne, um zum einen die Öffentlichkeit über den Rennsport aufzuklären, zum anderen aber auch, um über Risiken aufzuklären. Ebenfalls will man hier offen mit der Zahl von verunfallten Pferden umgehen, um sich vor falschen Daten und Zahlen zu schützen.

Die gemeinsame Kampagne wurde von der „British Horseracing Authority“, „Great British Racing“ und The Jockey Club“ ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne ist es, den Rennsport einer größeren Masse bekannt zu machen und so mögliche Vorurteile auszuräumen.

Eine der Befürworterinnen dieser Kampagne ist Trainerin Lucinda Russell, Trainerin des amtierenden Grand National-Siegers Corach Rambler: „Das ist genau das, was der Rennsport braucht. Wir müssen die Fakten liefern, zur Aufklärung beitragen und die schwierigen Fragen direkt angehen. Die Fakten zählen. Wir sind uns unserer Verantwortung und dem Respekt gegenüber unseren Pferden bewusst und möchten sicherstellen, dass dies auch der Öffentlichkeit bewusst ist.“

„Es ist schön zu sehen, dass wir einen neuen Ansatz verfolgen, stolz auf das Leben sind, das wir unseren Pferden geben, und ungenaue Informationen, die von Gegnern des Sports an die Öffentlichkeit gebracht werden, in Frage stellen und korrigieren“, führt Russel weiter aus.

Im Rahmen des Kampagnenstarts werden sieben Kernbotschaften veröffentlicht. Eine davon ist: „Mit großer Macht geht große Verantwortung einher“, so wird beispielsweise erklärt, warum Peitschen eingesetzt werden. Alle Botschaften und Bilder sollen den Status des Vollblutpferdes als tierischer Hochleistungsathlet fördern und werden in verschiedenen Formaten eingesetzt, unter anderem in sozialen Medien und auch in Rennprogrammen.

Hier geht es zur neuen Website horsepwr.co.uk

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