Wie Bloodhorse im aktuellen Bericht feststellt, ist es eine ungewöhnliche Ausgabe der Preakness Stakes in diesem Jahr. Das liegt nicht nur daran, dass das Rennen aufgrund der Sanierung der Rennbahn Pimlico im Laurel Park stattfindet.
Zum zweiten Mal in Folge lässt der Kentucky Derby-Sieger freiwillig den zweiten Lauf der Triple Crown aus und soll erst im dritten Lauf, den Belmont Stakes, wieder antreten. Hinzukommt, dass das beste Pferd aus dem Kentucky Derby, das in den Preakness Stakes antreten wird, immer noch kein Rennen gewonnen hat. Gemeint ist der Derbydritte Ocelli.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Trainerin nach dem Kentucky Derby auch die Preakness Stakes gewinnt, ist recht hoch. Für Brittany Russell tritt Taj Mahal an. Ein Heimspiel für den Nyquist-Sohn, denn er wird dort trainiert und ist auf seiner Bahn noch ungeschlagen.
Ungewöhnlich ist auch, dass der vermeintliche Favorit für das Grade I-Rennen, Silent Tactic, am Morgen der Startboxenauslosung gestrichen wurde. Erst kurz vor dieser Auslosung wurde ein Pferd nachgenannt, das jetzt zum Favoritenkreis zählt.
14 Pferde treten insgesamt an und es ist nur ein Grade I-Sieger unter ihnen. Favorisiert ist allerdings nicht der erwähnte Grade I-Sieger Napoleon Solo, der letztes Jahr die Champagne Stakes gewann, sondern der Grade III Gotham Stakes-Sieger Iron Honor.
Iron Honor wird von Chad Brown trainiert, ließ das Kentucky Derby aus und könnte seinem Trainer den dritten Erfolg in den Preakness Stakes bescheren. Wobei Favorit vielleicht in diesem Jahr gar nicht der richtige Ausdruck ist, denn ein klar im Wettmarkt führendes Pferd gibt es nicht. Es ist ein recht offenes Rennen.
Auch wenn der Kentucky Derby-Sieger die Preakness Stakes auslässt und es dieses Jahr keinen Triple Crown-Sieger geben wird, machen vielleicht genau die genannten Punkte das Rennen in diesem Jahr so außergewöhnlich und keinesfalls uninteressant, so wie es in manchen Berichten abgetan wird. Einer wird gewinnen und vielleicht eine außergewöhnliche Geschichte schreiben.












