Letztlich traten „nur“ zehn Pferde im Preis der Robert Schlüter Pferdeservice GmbH an. Schließlich handelte es sich um ein Premium-Handicap auf Ausgleich IV-Ebene über 2400 Meter und war mit 15.000 Euro außergewöhnlich hoch dotiert. Den siegreichen Verbindungen dürfte die kleinere Starterzahl herzlich egal gewesen sein, denn über den Erfolg von Night Lord freute sich Besitzerin Monika Just nach dem Rennen überschwänglich.
Leon Wolff hatte den vierjährigen Lord of England-Sohn, der einst als schwieriger Starter galt, wie schon beim vorletzten Start erneut zum Sieg geritten. Night Lord scheint seine früheren Marotten inzwischen abgelegt zu haben und kann nun sein volles Potenzial ausschöpfen. Dabei profitierte der Wallach allerdings auch von einem optimalen Rennverlauf.
Ganz anders lief es für die Favoritin Zakaria aus dem Stall von Yasmin Almenräder. Nina Baltromei fand in der Zielgeraden lange keine freie Passage und verlor entscheidende Momente. Als die Stute schließlich auf freie Bahn kam, packte sie enorm an und war das mit Abstand schnellste Pferd im Finish. Womöglich hätte es einen anderen Sieger gegeben, wäre Zakaria früher durchgekommen. Dennoch soll der verdiente Erfolg von Night Lord aus dem Training von Dr. Andreas Bolte dadurch keinesfalls geschmälert werden. Den dritten Rang belegte Honur Whim aus dem Quartier von Romy van der Meulen unter Sibylle Vogt. Die Viererwette komplettierte Uwe Schwinns Sommerberger mit Benjamin Marie im Sattel. Die Wette zahlte 289,1:1













