Kurzzeitlizenz: Auch Piechulek im Winter in Japan

Mit 65 Siegen im In- und Ausland sowie einer Gewinnsumme von mehr als zwei Millionen Euro kann Rene Piechulek bisher auch in 2023 wieder auf eine absolute Top-Saison zurückblicken. Zwei Höhepunkte waren dabei sicher die Siege im Deutschen Derby und im Prix Niel mit dem von seiner Lebensgefährtin Sarah Steinberg trainierten Fantastic Moon.

Schon die letzten Jahre war der 36-jährige Arc-Siegreiter, wenn überhaupt, nur ein seltener Gast bei den Sandbahnrennen in Dortmund. In diesem Jahr zieht es den Wahl-Münchner noch viel weiter weg, er wird wie Kollege Bauyrzhan Murzabayev mit einer Kurzlizenz in Japan tätig sein.

„Ich habe für Januar und Februar eine short-time license bekommen. Das ist so weit alles in trockenen Tüchern. Flug ist auch schon gebucht, es fehlt jetzt nur noch das Visum“, so Piechulek am Montagabend gegenüber GaloppOnline.de. „Für mich geht damit ein weiterer Lebenstraum in Erfüllung“, so der Noch-Stalljockey von Peter Schiergen, der sich noch sehr gut daran erinnert, schon zweimal beim Japan-Cup dabei gewesen zu sein, weiter. Damals aber noch am Führzügel, u.a. von Ito, wie er sagt.

Aufhören zu reiten, wird er hierzulande, so ist es zumindest aktuell geplant, Anfang Dezember. „Ich habe meinen Urlaub in diesem Jahr etwas vorverlegt, um ein bisschen abschalten zu können und dann voller Elan in Japan durchstarten zu können. Ich freue mich, dass das Engagement so geklappt hat.“

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