Karriereende für die Schlenderhanerin Mountaha

Eine bittere Nachricht kommt aus dem Gestüt Schlenderhan: die Klassestute Mountaha muss ihre Karriere beenden und kehrt ins heimische Gestüt zurück.

Mountaha zog sich in der Abschlussarbeit für einen geplanten Gruppe-Start am kommenden Wochenende einen Sehnenschaden zu, der nun den Schlussstrich unter die Rennlaufbahn setzt.

Die Guiliani-Tochter wechselt mit einer GAG-Marke von 94 Kilo in die heimische Mutterstutenherde, wird aber erst 2024 zum ersten Mal gedeckt werden. „Sie kommt jetzt erstmal nach Hause und kuriert in aller Ruhe die Verletzung aus, im Herbst machen wir dann unsere Deckpläne und schauen, zu welchem Hengst sie gehen wird. Es ist jetzt ja ohnehin schon sehr spät für eine Bedeckung“, sagt Georg Baron von Ullmann im Gespräch mit der Sport-Welt.

„Mountaha ist eine der schönsten Stuten, die ich je gesehen habe“, so von Ullmann weiter. Mountaha ist also in vielerlei Hinsicht eine echte Zuchtperle, man darf davon ausgehen, dass sie zu einem absoluten Spitzenhengst gehen wird.

Bei sieben Starts hat Mountaha zwei Rennen gewonnen, darunter passenderweise in 2022 das Karin Baronin von Ullmann Schwarzgold-Rennen auf Gruppe III-Ebene. In der Diana war die Stute Vierte geworden, in diesem Jahr hatte man noch einiges vor mit ihr. Der Saisoneinstand mit Rang zwei auf Listenlevel war ein ermunternder Start, nun macht die Verletzung die weitere Karriere als Rennpferd zunichte.

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