Wer in den letzten Wochen einen Spaziergang über die Kölner Galopprennbahn machte, dem werden die Arbeiten an der denkmalgeschützten Haupttribüne aufgefallen sein. Gut eingerüstet, wurde das altehrwürdige Gebäude teilsaniert. Pünktlich zum Saisonstart im Weidenpescher Park am Ostermontag, kann er Köln Renn-Verein den Abschluss der Arbeiten verkünden. Zum FC-Renntag rechnet der Renn-Verein mit einer ausverkauften Haupttribüne.
Die Tribüne wurde in den Wintermonaten in einem zentralen Teilbereich statisch-konstruktiv saniert. Im Fokus der Maßnahme des von Architekt Otto March stammenden Bauwerks, stand die Erneuerung des Vordachs auf der Ostseite in Richtung Geläuf.
„Mit der erfolgreichen Teilsanierung sichern wir nicht nur die bauliche Substanz unserer historischen Haupttribüne, sondern investieren gezielt in die Zukunftsfähigkeit der Kölner Galopprennbahn. Die Haupttribüne hat für uns eine zentrale Bedeutung“, sagt Philipp Hein, Geschäftsführer Kölner Renn-Verein. „Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Gewerken, Förderern und Unterstützern, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Insbesondere danken wir dem Förderverein der Sparkasse KölnBonn und unserem Oberbürgermeister Torsten Burmester, der sich sehr für die Fördermittel aus Berlin eingesetzt hat,“ so Hein weiter.
Im Zuge der Arbeiten wurde die tragende Stahlkonstruktion des Vordachs umfassend ertüchtigt. Darüber hinaus erhielt die Konstruktion ein neues Dach. Die bestehende Stahlkonstruktion, die noch aus der Gründerzeit der Rennbahn um das Jahr 1900 stammte, wurde fachgerecht gesandstrahlt und im Anschluss neu beschichtet, um sowohl den statischen Anforderungen als auch dem langfristigen Substanzerhalt des historischen Bauwerks gerecht zu werden.
Die Sanierung der traditionsreichen Haupttribüne, die an Renntagen das zentrale Herzstück des Zuschauerbereichs bildet, wurde maßgeblich durch den Förderverein der Sparkasse KölnBonn unterstützt. Zur Deckung der entstandenen Kosten trägt zudem eine Förderzusage von bis zu 169.000 EUR aus einem Denkmalschutz Förderprogramm des Bundes bei. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben für diesen Sanierungsabschnitt auf über 350.000 Euro.












