Erster seit Red Rum: I Am Maximus holt sich die Grand National-Krone zurück

Der Name Red Rum ist untrennbar mit dem Grand National verbunden – dreimal gewann er das berühmteste Jagdrennen der Welt und holte sich nach seinen Siegen 1973 und 1974 sowie zwischenzeitlichen „Niederlagen“ 1977 erneut den Titel zurück. Eine Leistung, die nun erstmals auch I Am Maximus gelungen ist.

Der Authorized-Sohn hatte das Grand National bereits 2024 gewonnen und war im vergangenen Jahr nur knapp geschlagen Zweiter hinter Nick Rockett geworden. Nun schlug der Schützling von Willie Mullins eindrucksvoll zurück und gewann unter Höchstgewicht mit der Startnummer 1 unter Paul Townend das Millionenrennen in Aintree. Für Besitzer JP McManus war es ein weiterer Triumph, der einmal mehr seine Dominanz in diesem Rennen unterstrich.

Auch dahinter spielte die McManus-Farbe eine große Rolle: Iroko aus dem Training von Oliver Greenall und Josh Guerrero wurde unter Jonjo O’Neill Jr. Zweiter. Dritter wurde Jordans aus dem Stall von Joseph O’Brien mit Ben Jones im Sattel, der eingangs der Zielgeraden bereits wie der Sieger aussah, auf den letzten Metern jedoch dem langen Weg Tribut zollen musste. Rang vier belegte ein weiterer McManus-Starter, sodass der Besitzer ein herausragendes Ergebnis mit mehreren Pferden in der Spitzengruppe erzielte.

Mit diesem Erfolg gehört I Am Maximus endgültig zu den ganz Großen des Hindernissports. Für JP McManus war es bereits der vierte Sieg im Grand National, womit er nun als erfolgreichster Besitzer dieses Rennens gilt. Auch Trainer Willie Mullins feierte seinen vierten Triumph in diesem Klassiker. McManus gewann zuvor mit Don’t Push It, Minella Times und eben I Am Maximus. Mullins triumphierte mit Hedgehunter und Nick Rockett sowie natürlich I Am Maximus. Damit gewann er das Rennen nun drei Mal in Folge.

Es gab viele Stürze im Rennen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts lagen noch keine gesicherten Informationen über mögliche Verletzungen von Pferden und Reiterin vor.

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