Epsom Oaks Siegerin Soul Sister Favoritin – Viele Deutsche am Start

Am heutigen Freitag wird in Frankreich der Nationalfeiertag gefeiert. Am 14.Juli, seit 2018 in ParisLongchamp, findet traditionell der Grand Prix de Paris statt. Das Gruppe I-Rennen ist so etwas wie das „heimliche“ französische Derby, da es in diesem Rennen, im Gegensatz zum Prix de Jockey Club, über die klassische Derbydistanz von 2400 Meter geht. Acht Pferde werden in der mit 600.000 Euro dotierten Prüfung an den Ablauf kommen. In der Favoritenstellung steht eine nachgenannte Stute.

Die Rede ist von der von John & Thady Gosden trainierten Soul Sister, die im Besitz ihrer Züchterin Lady Bamford steht. Aufgrund der Sperre von Lanfranco Dettori wird sich Kieran Shoemark in den Sattel der zuletzt in den Epsom Oaks siegreichen Frankel-Tochter schwingen. Bei den englischen Buchmachern wird sie zu Kursen um die 2,1:1 gehandelt.

Der „französische Favorit“ ist der von Pascal Bary trainierte Feed The Flame, hier wird Christian Demuro im Sattel sitzen. Im „echten” Derby kam er hinter Ace Impact auf einen vierten Platz. Aidan O’Brien ist mit Adelaide River, dem Zweiten aus dem Irish Derby, vertreten. Ryan Moore wird der Partner sein. Auch Andre Fabre und Bauyrzhan Murzabayev sind mit von der Partie, genauso wie Adelaide River, ist auch ihr First Minister ein Galopper aus dem Coolmore-Imperium.

Zwar kommt im Hauptereignis kein in Deutschland trainiertes Pferd an den Start, doch das Rahmenprogramm ist mit deutschen Pferden bestückt. Insgesamt sind es neun, sollte es keine Nichtstarter geben. Im Einzelnen sind das Baby Glory, Racing Glory, Aiguiere d’Argent, Darlington und Icatu, die allesamt in einem Rennen an den Ablauf kommen. Wonnemond, Lamento und Fuego del Amor treten ebenfalls gegeneinander an. Dolomit kommt als einziger hiesiger Vertreter in der dritten Prüfung mit deutscher Beteiligung an den Start.

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