Deutsche Galopper im Leger Italiano zwei bis fünf

15 deutsche Siege hatte das St. Leger Italiano in den vergangenen 23 Ausgaben gesehen, doch ein weiterer Erfolg sollte an diesem Samstag auf der Mailänder Rennbahn San Siro nicht hinzukommen.

Vier deutsche Pferde kamen im St Leger Italiano (77.000 Euro) der Gruppe III über 3000 Meter, dem letzten europäischen Grupperennen auf der Flachen der Saison, an den Start, aber der von Michael Appleby trainierte sechsjährige Wallach Roberto Escobarr aus dem Besitz von The Gary Allsopp Partnership war Start-Ziel nicht zu beeindrucken.

Unter Marco Ghiani setzte der favorisierete Galileo-Sohn vom Start weg die Pace und ging im Einlauf an der Außenseite immer weiter. Für den zweiten Platz setzte sich der von Peter Schiergen für das Gestüt Ittlingen trainierte Co-Favorit Alessio unter Rene Piechulek mit dem letzten Galoppsprung gegen den Stall Mandarins Lion’s Head (Yasmin Almenräder) durch. Auf dem vierten Platz sah man dann Henk Grewes Colonia Victoria (Thore Hammer-Hansen), die vom letzten Platz kam. Fünfte wurde die von Andreas Wöhler für das Team Valor vorbereitete Crystal Estrella (Eduardo Pedroza), die unterwegs lange hinter dem Piloten auf dem zweiten Rang galoppierte.

Für Roberto Escobarr (2,8) war es der zweite Gruppe III-Sieg seiner Laufbahn. Im Mai 2023 gewann er in Sandown die Henry II Stakes. Vor zwei Jahren gewann er bereits ein Listenrennen.

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