Derbysieger Kamsin ist tot – Stallion mit 19 Jahren plötzlich eingegangen

Der von Samum stammende Stallion Kamsin, der 2024 im Haras de la Baie stationiert war, ist im Alter von 19 Jahren eingegangen.

Unser französischer Partner-Newsletter Jour de Galop zitiert André-Jean Belloir als Vertreter des Gestüts: „Ohne jegliche Vorzeichen fanden wir den Hengst am Morgen tot in seiner Box. Er war plötzlich gestorben. Am Vortag hatte er noch seine Ration gefressen und alles schien normal zu sein.“ Etwa 30 Stuten sind aktuell noch tragend von Kamsin.

Kamsin, von Peter Schiergen für den Stall Blankenese trainiert, hatte eine überragende Dreijährigen-Saison mit Treffern im Frankfurter Frühjahrs-Preis, Derby, Rheinland-Pokal (nach Disqualifikation von Oriental Tiger) und Grosser Preis von Baden, also drei Gruppe I-Siegen in Folge. Im GP von Baden schlug er Adlerflug.

Kamsin stand als Deckhengst 2011 zunächst in Deutschland, wechselte 2017 nach Frankreich und später nach Irland, ehe die Rückkehr nach Frankreich erfolgte.

Auf der Flachen sind seine erfolgreichsten Nachkommen die Gruppesieger Nica, Ladykiller und Lips Queen. Über Hindernisse zählen On The Go, Adjali und L’Astroboy zu den erfolgreichsten Pferden, die Kamsin bisher hervorgebracht hat.

In letzter Zeit haben einige gute Pferde den Hengst wieder ins Rampenlicht gerückt, wie Imbatable du Seuil, Nosferatu, Libeccio, Jiulietta Ghia, Kam’n Gin und mit Just Ennemi einen 19-Längen-Debütsieger.

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