Derby-Revanche mit französischem Herausforderer

Sammarco ist raus, damit starten am Sonntag mit dem nachgenannten Fantastic Moon und Sisfahan „nur“ zwei Derbysieger im mit 400.000 Euro dotierten 153. Wettstar.de Grossen Preis von Baden über 2400 Meter.
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Das ist eine Geschichte des Gruppe I-Highlights, die andere natürlich die große Derby-Revanche zwischen Liberty Racings 2021 Fantastic Moon (Sarah Steinberg/Rene Piechulek) und Mr Hollywood (Henk Grewe/Lukas Delozier) aus dem Besitz von Wanja Sören Oberhof und Sebastian Weiss. In Hamburg behielt Steinbergs Sea The Moon-Sohn leicht die Oberhand gegen Mr Hollywood, der nun erstmals seit dem Derby wieder an den Start kommen wird.

Fantastic Moon – die Nachnennung für Iffezheim hat 40.000 Euro gekostet – startete nach dem Derby bereits im Großen Dallmayr-Preis (Gr. I), wo er als Zweiter zu Nations Pride eine weitere starke Leistung zeigte. Gewinnt Fantastic Moon am Sonntag, dann wäre dies gleichbedeutend mit einem historischen Kunststück seines Reiters Rene Piechulek, der den Grand Prix nach Torquator Tasso und Mendocino zum dritten Mal in Serie gewonnen hätte – und Sarah Steinberg hätte ihren zweiten Sieg in Folge.

Klar, dass Fantastic Moon und Mr Hollywood zu den Top-Favoriten zählen. Die beiden Dreijährigen bekommen es jedoch mit einem starken Gegner aus Frankreich zu tun. Yann Barberot schickt den für die Ecurie Altima vorbereiteten zweifach Gruppe I-platzierten Zagrey unter Christophe Soumillon ins Rennen. Der vierjährige Zarak-Sohn ist wie Mr Hollywood für den Prix de l’Arc de Triomphe genannt. Gleiches gilt für Henk Grewes Sisfahan (Jack Mitchell). Der Isfahan-Sohn aus dem Besitz von Darius Racing ist wieder in absoluter Top-Form, wurde zuletzt Zweiter im Großen Preis von Berlin (Gr. I).

Die Riege der Außenseiter beginnt mit der Röttgenerin Kassada (Andrasch Starke). Die Zweite aus der Diana wird von Markus Klug trainiert und mit einer Gruppe I-Platzierung gegen die Älteren wäre man laut dem Trainer sehr zufrieden. Die zweite Stute im Feld ist die Diana-Fünfte Quantanamera (Martin Seidl). Andreas Suborics trainiert sie für Jürgen Sartori. In der Diana wäre bei besserem Rennverlauf durchaus noch mehr drin gewesen, auch hier wäre man mit einer Grand Prix-Platzierung wohl hochzufrieden.

Das gilt auch für Straight (Andreas Wöhler/Jozef Bojko). Der Karlshofer gewann die Union, wurde dann als Favorit im Derby nur 15. Eine Erklärung hierfür hatte man nicht. Zuletzt wurde er in Deauville in einem Gruppe II-Rennen Achter. Wie der Trainer auf seiner Webseite schrieb, hatte man dem Hengst mehr zugetraut. Vielleicht schafft er es ja am Sonntag die letzten Formen geradezubiegen. Über eine Außenseiterposition wird er dabei aber nicht hinauskommen.

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