Der Auftakt der Bad Harzburger Rennwoche fiel durchweg positiv aus. Mit einem Wettumsatz von etwas mehr als 300.000 Euro wurde das Vorjahresergebnis deutlich übertroffen. Damals wurden bei ebenfalls acht Rennen 254.000 Euro umgesetzt. Rennvereinspräsident Stefan Ahrens zog daher ein zufriedenes erstes Fazit: „Wir sind mit dem Renntag sehr zufrieden. Die frühe Anfangszeit ist für Bad Harzburg natürlich ungewöhnlich, doch wir erhalten einen mittleren fünfstelligen Betrag dadurch, dass die Rennen auch bei der PMU gezeigt werden. Das ist für uns eine große Unterstützung.“
Auch sportlich konnte der erste Renntag aus Harzburger Sicht überzeugen. Die Galoppgemeinschaft Bad Harzburg feierte mit Nauplia einen Heimsieg im Premium-Handicap. Zum Abschluss gewann Cabot Cliffs aus dem Besitz von Stefan Ahrens und seinen Mitbesitzern das Hürdenrennen und blieb damit auf der Rennbahn am Weißen Stein weiterhin ungeschlagen. Der Stall Rennbahnfieber mit zahlreichen Harzburger Besitzern verpasste den Sieg mit Favorite Crime nur knapp.
Besonders hob Ahrens das abschließende Hürdenrennen hervor: „Wir haben in diesem Hürdenrennen einen Umsatz von über 40.000 Euro erreicht. Das ist ein Wort und das gab es in Deutschland wohl solo schon lange nicht mehr. Das zeigt, dass der Hindernissport in Deutschland lebt. Diejenigen, die sagen, dass das keiner sehen möchte, liegen einfach falsch. Wir haben klasse Pferde gesehen und ein sehr schön gelaufenes Rennen mit acht guten Startern. Gerade die ersten drei sorgten für ein richtig spannendes Rennen.“










