Carl Jaspers-Preis – Erster Stutensieg seit 2000?

Am Sonntag gibt unter anderem die im Besitz des Gestüts Röttgen stehende Wagnis in Köln im Carl Jaspers-Preis (Gr. II) ihr Saison-Debüt.

Im aktuellen Siebener-Feld (Belloccio und Surrey Mist sind raus) ist die von Markus Klug trainierte Diana-Zweite von 2022 die einzige Stute. Stalljockey Andrasch Starke wird reiten und versuchen, die Hengste auf Distanz zu halten.

Bis man auf jedoch den letzten Stuten-Sieg in diesem Rennen stößt, muss man in der Historie schon ein paar Jahre zurückschauen. Im Jahr 2000, also vor 23 Jahren, war es die von Peter Schiergen trainierte Schlenderhanerin Catella, die unter Terry Hellier gegen Silvano und Laveron zum Zuge kam.

Am Sonntag tritt Wagnis, die im vergangenen Jahr das Diana Trial (Gr. III) in Hoppegarten gewinnen konnte, zum dritten Mal in ihrer Laufbahn gegen die Hengste an. Im April 2022 unterlag sie in Mülheim Wild Man, im Deutschen Derby (Gr. I), wo sie ein ganz schlechtes Rennen hatte, wurde sie Elfte. Es folgte Rang zwei in der Diana (Gr. I) hinter Toskana Belle, der sie nur mit einem Kopf den Vortritt lassen musste.

Übrigens: Die letzte Stute, die es im Carl Jaspers-Preis in die Platzierung schaffte, war 2022 Alaskasonne, die wie Wagnis von Markus Klug für das Gestüt Röttgen vorbereitet wurde. Auch hier saß Andrasch Starke im Sattel.

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