Assistent beweist seine Klasse im Hansa-Preis

Nach seinem überraschenden letzten Platz im Großen Preis der Badischen Wirtschaft hatte man an dem von Henk Grewe trainierten Assistent ein wenig gezweifelt, doch mit einem beeindruckenden Sieg im Hamburger Hansa-Preis meldete sich der Hengst aus dem Besitz von Eckhard Sauren und Liberty Racing 2020 zurück.

Unterwegs sah man den von Thore Hammer-Hansen gerittenen Sea The Moon-Sohn gemeinsam mit seinem Trainingsgefährten Sisfahan auf den letzten beiden Plätzen im kleinen Fünferfeld. Im Schlussbogen, als Eduardo Pedroza auf dem im Front liegenden Northern Ruler das Tempo anzog, schien Assistent für einen kurzen Moment in Schwierigkeiten zu sein. Doch mit jedem Meter der aufgeweichten Hamburger Zielgeraden wurde der vom Gestüt Röttgen gezogene Assistent immer druckvoller und kam am Ende sogar noch zu einem sicheren Sieg in der von Wettstar gesponsorten und mit 70.000 Euro dotierten Gruppe II-Prüfung über 2400 Meter.

„Er ist ein sehr gutes Pferd. Ich konnte letztes Jahr das Derby Trial auf ihm gewinnen, heute hat er wieder bewiesen, wie gut er wirklich ist. Im Schlussbogen hatte ich für einige Gaoppsprpünge ein paar Probleme, doch in der Geraden, als die Lücke aufging, hat er angepackt und ist schön vorbeigegangen“, resümierte Thore Hammer-Hansen. „Das war eine tolle Vorstellung, ich möchte mich bei den Besitzern von Assistent und bei den Wettern entschuldigen, denn in der Vorbereitung für Baden-Baden ist mir ein Fehler unterlaufen – ich habe etwas übersehen – der mir nicht passieren darf“, so der selbstkritische Henk Grewe, der Trainer des Siegers, der am Ende aufgrund der weichen Bahn als 3,4:1 Co-Favorit antrat.

Der Trainer konnte sich sogar über einen Doppelsieg freuen, denn auf den zweiten Platz kam der ebenfalls von ihm trainierte Sisfahan (Lukas Delozier). Allerdings musste man den zweiten Platz mit Northern Ruler (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza) teilen, denn im Zielfoto waren die beiden nicht zu trennen, damit gab es ein totes Rennen auf dem zweiten Platz. Vierter wurde dahinter der letztjährige Derbysieger Sammarco (Peter Schiergen/Adrie de Vries), der damit weiterhin nicht ganz an seine Vorjahresformen anknüpfen kann. Platz fünf ging an den Außenseiter Aff un zo (Markus Klug/Andrasch Starke).

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