Aga Khan Erfolg in Iffezheim – Darkaniya siegt im Zastrow-Stutenpreis

Darkaniya ist die Siegerin im zur Gruppe II zählenden T. von Zastrow Stutenpreis. Das mit 70.000 Euro dotierte Rennen über 2400 Meter wurde am Ende zu einer sicheren Angelegenheit für die vierjährige Frankel-Tochter. Im Sattel der Siegerin, die von Francis Henry Graffard in Frankreich trainiert wird, saß der mehrfache deutsche Champion Bauyrzhan Murzabayev. Dieser trug dabei die weltberühmten Farben des Aga Khan.

Schon im Vorfeld sprach vieles, wirklich einiges, für einen Erfolg der von Francis Henry Graffard trainierten Darkaniya. Die Frankel-Tochter gewann noch im Juli ein Listenrennen in der französischen Heimat und schlug dabei Mqse De Sevigne, die in der Folge gleich zur doppelten Gruppe I-Siegerin aufstieg. Mit dieser handfesten Empfehlung, zusätzlich kam die Stute des Aga Khan zuletzt im Prix Jean Romanet, dieses Mal hinter Mqse De Sevigne, auf einen fünften Platz in einem Gruppe I-Rennen.

Als dann auf dem Rennplatz in Iffezheim auch noch der Trainer selbst anzutreffen war, ahnte man schon, was da nun kommen sollte. Genau so kam es am Ende auch. Die von Carmen Bocskai trainierte Lokalmatadorin Kolossal nahm ihn gewohnter Weise die Spitze an sich und Reiter Mickael Forest schaffte es, das Tempo komplett aus dem Rennen zu nehmen. Sämtliche Reiter saßen dahinter auf der „Bremse“ und ließen Forest auf der Stute des Stalles Blue Diamond gewähren. Es war nur Bauyrzhan Murzabayev, zunächst an drittletzter Stelle liegend, der im ersten Bogen den Braten roch und seine Partnerin deutlich weiter nach vorne bugsierte. An vierter Stelle sah man die Farben der späteren Siegerin im Schlussbogen, und noch bevor es in die Gerade ging, war Murzabayev mit Darkaniya an der Seite der Pilotin angelangt. In gewohnter Weise kämpfte Kolossal in der Zielgeraden und gab nie klein bei, doch Murzabayev musste den einmal erlangten Vorteil an den Außenrails nur noch verwalten. Am Ende notierte der Zielrichter einen sicheren eineinviertel Längen-Erfolg. Vom letzten Platz kommend bot die von Marcel Weiß trainierte North Realiance eine große Vorstellung, denn unter Thore Hammer-Hansen kam die Stute aus dem Besitz von Michael Machowitz noch auf einen starken dritten Platz.

„Ich habe sie erstmal auf die Beine kommen lassen. Es gab kaum Tempo im Rennen. Das ist aber kein Problem, denn die Stute pullt nicht. Im Bogen habe ich sie dann nach vorne bekommen und gesehen, dass Kolossal meine Gegnerin sein wird. Sie hat schön gekämpft, obwohl ich wohl auch ein bisschen zu früh vorne war“, analysierte der deutsche Jockeychampion der Jahre 2019, 2020, 2021 und 2022. Der Sieg der Favoritin zahlte am Toto 2,8:1. Größte Enttäuschung des Rennens war die bisher bei zwei Starts ungeschlagene Princess Zelda. Die von Henk Grewe trainierte Stute kam unter Lukas Delozier nicht über den sechsten Platz hinaus.

 

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