Casino-Atmosphäre in Zweibrücken vor dem Preis der Zukunftsregion Westpfalz e.V.: Die Frage schien nur, ob Rot oder Schwarz – sprich Düx oder Lashgarak. Die Wetter sprachen sich klar für Henk Grewes Düx aus, doch auf der Bahn setzte sich am Ende die andere „50:50-Chance“ durch.
Christian von der Reckes Lashgarak dominierte die Prüfung unter Amateurreiter Kevin Breyer von Beginn an. Der Isfahan-Sohn übernahm sofort das Kommando und ließ sich dieses bis ins Ziel nicht mehr streitig machen. Als 2,1:1-Chance verwies er den 1,7:1-Favoriten Düx souverän auf Platz zwei.
Düx hatte unter Esentur Turganaaly Uulu nie eine entscheidende Chance und musste sich letztlich mit Rang zwei begnügen. Platz drei ging an den von Karoly Kerkes trainierten Persian Sun, der unter Zsofia Pancsik ein ruhiges Rennen bekam und in der Endphase noch an Anotine vorbeizog, die unter Marie Gast als Vierte und Letzte einkam.
Besitzer des Siegers ist Martin Veeck, der seine beeindruckende Zweibrücken-Bilanz weiter ausbaute. Seit 2022 stellte er in jedem Jahr genau einen Starter – und jedes Mal kehrte dieser als Sieger zurück. Lashgarak sorgte somit für den fünften Erfolg in Serie. Zuvor hatten bereits Chipping Away, Bearcardi (zweimal) und Artistic Mission für diese außergewöhnliche Serie gesorgt.
Einen Zwischenfall gab es vor dem Start: Subway Surfer hatte bereits beim Aufgalopp Probleme und kollidierte anschließend mit Pharosso. Reiterin Alina Schubert kam dabei zu Fall. Letztlich kamen beide Pferde nicht an den Start.













