Das Champion-Trio, bestehend aus Trainer Henk Grewe, Besitzer Eckhard Sauren und Jockey Thore Hammer-Hansen, haben am Sonntag in Mülheim die Grasbahn-Saison 2026 eröffnet. Mit der Derby-Hoffnung Weekend Warrior gewann man das Start in die Grüne Saison 2026 – Rennen, eine Dreijährigen-Prüfung über 2100 Meter (zum RaceBets.de-Langzeitmarkt) (zum Pferdewetten.de-Langzeitmarkt).
Es war ein Sieg, der Lust auf mehr machte. Nach einem Rennen vom letzten Platz aus (fünf Pferde waren gestartet), rückte der Japan-Sohn im Schlussbogen rasch auf und kam in guter Haltung in den Einlauf. Innerhalb weniger Galoppsprünge war der Hengst an der Seite der bis dahin führenden Landolfo und Varley, 300 Meter vor dem Ziel war die Messe gelesen. Mit vierdreiviertel Längen Vorteil kam der kochendheiße 1,4:1-Favorit ins Ziel. Im Kampf um Platz zwei setzte sich Landolfo gegen Varley durch. Die Stewards hatten den Ausgang des Rennens auf den Plätzen zwar noch überprüft, sahen letztlich aber keinen Grund etwas an der Reihenfolge zu ändern.
„Das war heute mehr ein Lernstart. Ich wusste ja, wie gut er ist. Er stand heute über dem Feld und wir wollten ihm so viel beibringen, wie möglich. Er wird sich sicherlich noch weiter steigern. Er ist schon ein echtes Rennpferd“, sagte Hammer-Hansen nach dem Rennen.
Grewe nannte in Bezug auf die weiteren Pläne unter anderem das Derby Italiano. Am liebtsen würde er aber wohl im Siegerrennen weitermachen. Alternativ nannte er gegenüber GaloppOnline.de auch das Listenrennen in Düsseldorf.
Zweijährig kam der Weekend Warrior einmal an den Start. In Köln wurde er im November Zweiter zu Wild River. Er wurde vom Gestüt Park Wiedingen gezogen, zu seinen Geschwistern zählt unter anderem der Gruppesieger Wilko. Seine Mutter ist die Winterkönigin Whispering Angel. Bei der BBAG kostete der Mülheimer Sieger als Jährling 120.000 Euro.
Ein voller Erfolg war das Rennen auch für den Etzeaner Stallion Japan. Sein erster dreijährigen Jahrgang setzte ein deutliches Ausrufezeichen. In der Auftaktprüfung waren die Nachkommen des einstigen Weltklasse-Galoppers am Ende eins, zwei und drei.












