Zwei deutsche Stuten im Premio Verziere

Zwei deutsche Stuten greifen am Samstag auf der Mailänder Rennbahn San Siro auf Gruppe-Level an. Michael Figges Queen Josephine, die in Besitz ihres Trainers und Hubert Gentner steht, und die von Peter Schiergen für das Syndikat Rapido trainierte Binti Al Nar starten im zur Gruppe III zählenden und mit 77.000 Euro dotierten Premio Verziere über 2000 Meter. 

Das Rennen richtet sich an dreijährige und ältere Stuten. Während die Areion-Tochter Binti Al Nar zum schon fünften Mal in Mailand antritt, ist es für die von Soldier Hollow stammende Queen Josephine eine Premiere. „Sie ist gut drauf und im letzten Rennen lief sie gut genug. Das war ein Test über 2000 Meter. Das hat sie, denke ich, ganz gut gemacht in Hannover, da ist sie Fünfte geworden“, so Michael Figge am Mittwoch gegenüber der Sport-Welt. Vor ihrem Laufen auf der Neuen Bult schnappte sich die Dreijährige, die am Samstag von Sibylle Vogt geritten wird, sensationell in Iffezheim ein Auktionsrennen zur Quote von 51,8:10. „In Mailand sollte der Boden gut sein, so wie in Baden. Ich rechne mir schon was aus, auch wenn ich zu den Gegnern noch nicht viel sagen kann, da die Starterangabe immer erst zwei Tage vorher ist. Vom Gefühl her würde ich aber sagen, dass sie Dritte werden kann“, so Michael Figge.

Für Binti Al Nar, die in diesem Jahr bereits in Übersee in den USA an den Start kam, ist die Distanz am Samstag hingegen Neuland. „Sie läuft erstmals über 2000 Meter und reiten wird sie der Jockey vom letzten Mal“, sagte Peter Schiergen. Soll heißen: Auch am Samstag schwingt sich  Carlo Fiocchi in den Sattel der Vierjährigen, die zuletzt im Premio Elena e Sergio Cumani der Gruppe III Fünfte wurde.

 

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