Wöhlers Ashrun Fünfter bei Technicians Sieg

„Er ist schon gut gelaufen, aber auf dem Boden tut er sich schwer. Das ist nicht sein Untergrund“, sagte Andreas Wöhler nach Ashruns fünftem Platz im zur Gruppe II zählenden Qatar Prix Chaudenay (200.000 Euro) über weite 3000 Meter.

Es war in der Tat eine gute und achtbare Leistung des in Besitz des Stalles Turffighter stehenden Authorized-Sohnes, dessen letztes Laufen – ein achter Platz im Longines Großen Preis von Baden (Gr. I) – mit Rückenproblemen entschuldigt war. Was bei Ashrun, der mit Bauyrzhan Murzabayev unterwegs im Mittelfeld zu sehen war, noch das Problem, gab für den Sieger letztlich den Ausschlag. Der von Martyn Meade trainierte Technician brauchte den weichen Boden zu seiner Bestleistung und hatte mit Pierre-Charles Boudot, der bereits seinen vierten Sieg an diesem Samstag in ParisLongchamp feierte, auch den Mann des Tages im Sattel. Assistenz-Trainer Freddie Meade. “Er war gut positioniert im Rennen, ein toller Ritt von Boudot. Aber im Unterschied zu seiner Leistung im St. Leger in Doncaster hat ihm hier der Boden wirklich gepasst. Das hat den Unterschied gemacht.”

Hinter Technician (7,9), der 2019 ein Listen- und ein Gruppe III-Rennen auf weicher Bahn gewinnen konnte, kamen Moonlight Spirit (Charlie Appleby/William Buick) und der lange Außenseiter Iskanderhon (Igor Endaltsev/Frank Panicucci) über die Linie. Für den fünften Platz werden Ashrun nun übrigens 7.000 Euro überwiesen. Weitere Pläne mit Ashrun gibt es indes noch nicht. “Wie es jetzt weitergeht, wissen wir noch nicht, erstmal nach Hause kommen”, sagte Wöhler abschließend.

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