In Wissembourg hatte Whywhywhy Delilah zuletzt beim Flaggenstart viel Pech. Die Stute verlor direkt etliche Längen und musste viel Boden gutmachen. Trotzdem lief sie noch ins Mittelfeld. Dafür gab es im Preis der Trainingszentrale Mülheim-Raffelberg nun die passende Entschädigung, denn im Ausgleich IV über 1300 Meter kam Whywhywhy Delilah aus der Außenbox sofort an die Spitze und geriet von dort an unter Esentur Turganaaky Uulu nie mehr wirklich in Gefahr.
Für den Hingucker des Rennens sorgte allerdings Dayyan aus dem Stall von Uwe Schwinn. Unter Michaela Malacova lag der Wallach zunächst am Ende des Feldes, machte in der Geraden aber enorm viel Boden gut und flog förmlich heran. Der Zielpfosten kam für Whywhywhy Delilah allerdings genau rechtzeitig. Hinter Dayyan belegte Many A Year den dritten Rang und bestätigte damit das Siegaufgewicht, das er nach seinem Erfolg zuletzt in Köln erhalten hatte. Matthew Sebastian Johnson saß hier für Partnerin Kim-Lynn Nakelski im Sattel.
Whywhywhy Delilah, die als 3,0:1-Chance an den Ablauf kam siegte für Trainerin Katja Gernreich und Besitzer Serdal Dagci.












